Abstimmung

Diese Gemeinde sagte als einzige im Kanton Nein zum Geldspielgesetz

In Böbikon sagte eine Mehrheit Nein zum Geldspielgesetz, das ansonsten grossen Zuspruch erfuhr. (Archiv)

In Böbikon sagte eine Mehrheit Nein zum Geldspielgesetz, das ansonsten grossen Zuspruch erfuhr. (Archiv)

Das Schweizervolk hat dem neuen Geldspielgesetz am Sonntag deutlich zugestimmt. Die Vorlage erhielt national einen Zuspruch von 72 Prozent. Im Aargau sagten 67 Prozent ja, der Bezirk Zurzach stimmte mit über 63 Prozent der Initiative zu. Einzige Ausnahme im Kanton ist die Gemeinde Böbikon. Das kleine Dorf zwischen Surb- und Rheintal lehnte das Geldspielgesetz mit 60 Prozent klar ab. Wie das deutliche Ergebnis zustande gekommen ist, kann sich Gemeindeammann Adrian Thoma nicht erklären. «Vielleicht, weil die Vorlage etwas technisch daherkam.» In einem kleinen Dorf wie Böbikon mit rund 170 Einwohnern könne es schnell auf die eine oder andere Seite kippen. Das führte 2016 beispielsweise zu einem erstaunlichen Resultat, als die ländliche Gemeinde die Durchsetzungsinitiative am klarsten im Bezirk ablehnte. Den höchsten Ja-Anteil am Geldspielgesetz gab es vorgestern in Endingen mit über 70 Prozent. (dws)

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