Goldfund

Die Klingnauer Goldbarren sind zurück im Zurzibiet – an einem sicheren Ort

Im Bild die zwei 1-Kilo-Goldbarren. Insgesamt lagen dort 2,6 Kilo.

Der Fundort der Klingnauer Goldbarren, links vom Strauch beim Lichtmast.

Im Bild die zwei 1-Kilo-Goldbarren. Insgesamt lagen dort 2,6 Kilo.

Vor zwei Monaten hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen zum Klingnauer Goldfund eingestellt – nun hat das regionale Fundbüro im Klingnauer Polizeiposten die Barren übernommen.

Im Juni 2012 fanden zwei Gemeindearbeiter in Klingnau 2,6 Kilogramm Goldbarren. Sie meldeten den Fund sofort der Polizei. Zwei Beamte nahmen daraufhin die wertvolle Ware mit.

Weil die Ermittlungen zur Herkunft des Goldes im Sand verliefen (die az berichtete), kamen die Barren jetzt zum zuständigen Fundbüro. Dieses wird im Bezirk Zurzach von der Regionalpolizei Zurzibiet geführt. Und die hat ihren Posten im Klingnauer Amtshaus im Städtchen, rund 300 Meter vom Fundort entfernt.

Gold ist an einem sicheren Ort

Repol-Chef René Lippuner bestätigt gegenüber der az: «Das Gold ist zurück.»

Stellt sich die Frage, ob es im regionalen Fundbüro auch sicher ist? Immerhin ist der Polizeiposten samt Fundbüro nachts nicht besetzt. «Das Amtshaus ist schon sicher», antwortet Lippuner. «Das Gold wird jedoch an einem noch sichereren Ort aufbewahrt», sagt er.

Auf Nachhaken fügt er an, dass die Barren gar nicht erst ins Fundbüro, sondern direkt zu einer Bank im Zurzibiet gebracht wurden.

In dieser Bank bleibt das Gold vorerst. Der rechtmässige Besitzer hat bis Juni 2017 – fünf Jahre nach dem mysteriösen Fund –, dürfte das Gold an die Gemeinde gehen.

Zum Zeitpunkt des Fundes hatte es einen Wert von 120 000 Franken. Zwischenzeitlich stieg der Goldkurs, der Gegenwert der Barren belief sich auf über 130 000 Franken. Doch danach ging der Goldkurs auf Talfahrt. Aktuell haben die 2,6 Kilogramm noch einen Wert von rund 99 000 Franken.

Meistgesehen

Artboard 1