Um 1850 hatte Endingen beinahe die 2000er-Grenze erreicht. Nach dem Wegzug der Juden sank die Bevölkerungszahl stark und stieg erst in den letzten Jahren wieder. Von einem Freudentag sprach Gemeindeammann Lukas Keller am Donnerstagabend anlässlich der kleinen Feier im Gemeindehaus. Im Jahr des 1212. Geburtstags konnte Endingen seine 2000. Einwohnerin begrüssen.

Geehrt und beschenkt wurden der 1999. Bewohner, die 2000. und die 2001. Bewohnerin von Endingen. Peter Baumann und Denise Alig sind aus Schneisingen zugezogen und haben in Endingen den passenden Platz gefunden, um hier ein Haus zu bauen. Die Ehre, die 2000. Endinger Einwohnerin zu sein, kam für Denise Alig völlig überraschend. Sie freute sich sehr über den freundlichen Empfang am neuen Wohnort. Platz 2001 der neuen Endinger Einwohner belegt Nicole Vogt.

Gute Infrastruktur in Endingen

Es sei wichtig, dass eine Gemeinde wachse und dass dieses Wachstum zu einer qualitativen Entwicklung führe, meint Gemeindeammann Lukas Keller. Endingen will eine attraktive Gemeinde mit einer hohen Wohn- und Lebensqualität sein. Intakte Bevölkerungsstrukturen, gute Dienstleistungsangebote und eine positive Ausstrahlung sind die Grundlagen.

Der Gemeindeammann erwähnte speziell die gute Infrastruktur von Endingen, wo man alles für das tägliche Leben bekommt. 43 Vereine sorgen für einen guten Zusammenhalt im Dorf. Er lud die Neuzuzüger ein, am Dorfgeschehen teilzuhaben.

Ein gutes Beispiel zum Thema Zusammenhalt ist der gemeinsame Ausflug der Bevölkerung von Unterendingen und Endingen am Samstag. Zum «Jubiläum» 1212 Jahre Endingen wurde zu einem Ausflug ins Verkehrshaus Luzern eingeladen. 940 Einwohnerinnen und Einwohner folgten dieser Einladung. 23 Cars sind nötig, um die halbe Bevölkerung in die Leuchtenstadt zu bringen.