Als der Samichlaus per Kutsche ins Städtchen einzog, brachte er nicht nur vier grosse Säcke mit Nüssen, Mandarinen und Lebkuchen mit. Er hatte auch einige Bilder mitgebracht, die ihm Kinder geschickt hatten.

Er habe sich sogar überlegt, einmal eine Ausstellung mit diesen kleinen Kunstwerken zu machen, sagte er in der fast bis auf den letzten Platz gefüllten Stadtkirche. «Mein Häuschen im Wald ist allerdings weit entfernt. Die Ausstellung würden so nur wenige sehen können», erklärte er, warum er die Idee dann doch nicht umgesetzt hat.

Samichlaus braucht einen Beamer

So zeigte er einige der Bilder in der Kirche, indem ein Beamer sie auf eine grosse weisse Wand projizierte. Das waren nicht nur gemalte Bilder. Eines beinhaltete beispielsweise ein Klebebild von Tinkerbelle, der kleinen Fee, die in der Geschichte von Peter Pan auftaucht und sich gerade bei kleinen Mädchen grosser Beliebtheit erfreut.

Danach verteilten der Samichlaus und seine drei Hilfschläuse wie jedes Jahr Nüsse, Mandarinen und Süssigkeiten. Die Kinder standen in langen Reihen an und hielten den Chläusen ihre Mützen hin und liessen sich auch von «gefürchigen» Schmutzli nicht abschrecken.

Weihnächtliche Stimmung

Einmal mehr kamen mehrere hundert Personen, um den Einzug des Samichlauses beim Eindunkeln im weihnächtlich beleuchteten Städtchen zu sehen. Zur stimmungsvollen Atmosphäre trugen die Klänge einer Bläsergruppe bei, aber auch der grosse Weihnachtsbaum und das kleine Holzhaus auf dem oberen Brunnen, das eine Krippe mit Holzfiguren von Holzbildhauer Otto R. Schärer beinhaltet.