2. Liga inter

Der FC Klingnau hat einen neuen Trainer - er trainierte zuletzt einen starken Drittligisten

Domagoj Karadza, neuer Trainer des FC Klingnau.

Domagoj Karadza, neuer Trainer des FC Klingnau.

Die Suche nach einem Nachfolger des in der Winterpause entlassenen Gianluca Pasanisi dauerte mehrere Wochen. Nun kann die Vereinsführung des FC Klingnau einen Nachfolger präsentieren. Es ist Domagoj Karadza, zuletzt beim FC Neuenhof tätig.

Der Club aus dem Städtli hat in der Winterpause seinen bisherigen Trainer, Gianluca Pasanisi, entlassen. Nach mehrwöchiger Suche haben die Verantwortlichen des FC Klingnau eine Lösung gefunden und können Domagoj Karadza als neuen Cheftrainer vorstellen.

Er ist einer, der seinen Weg kontinuierlich gegangen ist. Zuerst hatte er Junioren unter seinen Fittichen. Anfänglich waren es D-Junioren, später A-Junioren. Dann stand er in der 4. Liga an der Seitenlinie, zuletzt in der 3. Liga beim FC Neuenhof. Diesen führte er nach der Vorrunde auf Platz eins in der Gruppe. Aufgrund eines internen Knatsches musste er Ende der Vorrunde den Hut nehmen. Sein Vater wollte Präsident werden, doch es sollte nicht gelingen.

Jetzt kommt Karadza zum FC Klingnau. In einem ersten kurzen Gespräch verrät er, dass er offensiven Fussball spielen lassen will. «Es bringt nichts, wenn wir uns verstecken.» Man habe starke Gegner, das sei klar, aber sich hinten in der eigenen Platzhälfte einzuigeln, sei auch keine Option. Karadza ist sich aber auch bewusst, dass der FC Klingnau schnellstmöglich den letzten Platz in seiner Gruppe der 2. Liga inter verlassen will und sich nach Möglichkeit nicht mehr lange mit einem möglichen Abstieg beschäftigen muss.

Kunst der Vorbereitung: keine Verletzten

Dafür bringt er gleich eine Handvoll Spieler aus Neuenhof mit. «Das sind sehr gute und erfahrene Fussballer», sagt er. Sie werden sich schnell in die Mannschaft integrieren, glaubt der neue Trainer, der am Dienstagabend die erste Trainingseinheit geleitet hat. Dabei ging es aber zunächst um das gegenseitige Kennenlernen und das Aktivieren des Körpers. Mit dem Ball wurde noch nicht gearbeitet, dafür standen 45 Minuten Lauftraining und Stabilisationsübungen auf dem Programm. «Den Ball nehmen wir dann schon noch hervor», sagt Karadza. Die Kunst der Vorbereitung sei, dass sich niemand verletze. Deshalb will er nichts forcieren.

Shqiprim Thaqaj und Nexhdet Gusturanaj, die beiden Stürmer, erhalten einen neuen Coach.

Shqiprim Thaqaj und Nexhdet Gusturanaj, die beiden Stürmer, erhalten einen neuen Coach.

Forcieren will der neue Trainer seine Mannschaft indes schon noch. In der Rückrunde sollen möglichst viele Punkte her. Seitens der Vereinsführung traut man es Karadza zu, den gewünschten Erfolg zu bringen. «Domagoj ist ein ausgewiesener Fachmann, wir sind von seinen Qualitäten überzeugt», sagt Sportchef Samir Bajramovic nach der Verpflichtung. Bevor es im März wieder in der Meisterschaft zur Sache geht, stehen noch einige Testspiele an. Genauso wie das weitere gegenseitige Kennenlernen ansteht

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