Im Eintretensreferat präsentierte Regierungsrätin Franziska Roth vom Departement Gesundheit und Soziales (DGS) aus aktuellem Anlass gemeinsam mit Abteilungsleiterin Barbara Hürlimann Auszüge der Vernehmlassung des Spitalgesetzes, das einer Totalrevision unterzogen wurde. Eine vernetzte Zusammenarbeit sei wichtig, Es gelte auch das Prinzip «Ambulant vor Stationär» in den Vordergrund zu stellen.

René Huber, Direktor des ASANA-Spitals Leuggern verweis auf die Bedeutung der regionalen Spitalversorgung und stellte erfreut fest, dass das geplante Totalrevision keine Sparvorlage sei, obwohl Kosten natürlich ein Thema darstellten. Margot Meyer als interimistische CEO der Reha Clinic Bad Zurzach präsentierte das grosse Leistungsangebot ihrer Institution mit deren Vernetzungen in der ganzen Schweiz, was einen bedeutenden Standortfaktor für die Region darstellt. Knapp 1200 Mitarbeitende sind bei der RehaClinic Bad Zurzach beschäftigt.  
 
Max Moor, Geschäftsleiter des Spitex-Verbandes im Kanton Aargau, führte den Vernetzungsgedanken fort und konkretisierte ihn anhand einer Spitex-Fusion in der Region Zofingen, die durch den dortigen Gemeindeverband lanciert worden sei. Iren Bischofberger erläuterte als Prorektorin der Kalaidos Fachhochschule Gesundheit Lösungsansätze für Versorgungsregionen.  
 
Felix Binder betonte abschliessend, dass das Thema einer Gesundheitsregion für das Zurzibiet weiterverfolgt werde. Zahlreiche Player leisten wertvolle Beiträge und es gelte, den Nutzen für alle durch eine intensivere Zusammenarbeit voranzutreiben. Der Gemeindeverband werde im Rahmen einer neuen Arbeitsgruppe «Gesundheit und Alter» Ideen und Massnahmen definieren, um das regionale Bewusstsein zur Schaffung einer leistungsstarken und effektiven Gesundheitsregion voranzutreiben.