«Zurzibiet Care Net»

Das regionale Gesundheitswesen soll besser vernetzt werden

Mit einem systematischen Netzwerk der Institutionen (im Bild die Reha Clinic Bad Zurzach) soll die Vision umgesetzt werden.

Mit einem systematischen Netzwerk der Institutionen (im Bild die Reha Clinic Bad Zurzach) soll die Vision umgesetzt werden.

Am Anlass «Zurzibiet Care Net» wurde der Grundstein für eine Gesundheitsvision für das ganze Zurzibiet gelegt.

Die massgeblichen Akteure des Zurzibieter Gesundheitswesens luden ein. Zahlreiche Gesundheitsfachkräfte nahmen am ersten Netzwerkanlass «Zurzibiet Care Net» teil. Deren Ziel: Eine Gesundheitsvision für das ganze Zurzibiet, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Veranstaltung wollte aufzeigen, dass die Region über herausragende Angebote im Gesundheitswesen verfügt. Zahlreiche Akteurinnen und Akteure und auch politische Verantwortliche würden jeden Tag dazu beitragen, dass die Versorgung für alle gewährleistet ist und die Qualität stimmt.

Zusammen wurden diese positiven Eigenschaften nun im Rahmen einer gesonderten Veranstaltung gewürdigt und vertieft. Rund 50 Teilnehmende waren am Anlass beteiligt. Im Zentrum standen der Austausch, das wechselseitige Verständnis und das Bewusstsein für die Beiträge, die von diesen Fachkräften für die ganze Region geleistet werden. Zusammenstehen lautet die Devise.

Gezielte Zusammenarbeit soll Mehrwert schaffen

In Referaten wurden die verschiedenen Aspekte der regionalen Gesundheitsversorgung beleuchtet. Christina Zweifel, Leiterin Fachstelle Alter und Familie im Departement Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau, sprach zum Thema «Lebensqualität im Zurzibiet: Für Jung und Alt». Rolf Brügger, Facharzt für Innere Medizin aus Koblenz, spannte den Bogen in der ärztlichen Grundversorgung aus der Vergangenheit bis weit in die Zukunft.

Sabine Felber, stellvertretender CEO und Leiterin des Bereichs Pflege und Betreuung im Betagtenzentrum Emmen, sprach über die Notwendigkeit, die Vernetzung zu pflegen. René Huber, Direktor des Asana Spitals, Leuggern, sowie Margot Meyer, Geschäftsführerin Region Aargau der Reha Clinic AG, Bad Zurzach, stellten die Herausforderungen ihrer Institutionen vor und beleuchteten den Mehrwert, den eine systematische Vernetzung der Akteure und Akteurinnen im Gesundheitswesen für die Region Zurzibiet bedeuten würden.

Peter Lude, Dozent für Rehabilitationspsychologie an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Fachpsychologe mit eigener Praxis sowie Vizeammann von Bad Zurzach, legte den Schwerpunkt seiner Ausführungen auf den Patienten in seinem Umfeld der Gemeinde und der Angehörigen.

Arbeiten werden im Frühling weitergeführt

Im Anschluss an die Referate, die durch Bruno Hofer, Geschäftsleiter Zurzibiet Regio, moderiert wurden, übernahm Rainer Blaser, Direktor der Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach + Baden, namens der Arbeitsgruppe Gesundheit und Alter den Lead für die Workshops zur Entwicklung einer gemeinsamen Vision für eine Gesundheitsregion Zurzibiet.

Unter Anleitung des externen Moderators Heinz Kägi von der Swiss Leadership Institute AG in Inwil LU entwickelten die Teilnehmenden Elemente einer Vision, die noch vertieft zu diskutieren sein wird.

In seiner Zusammenfassung beurteilte Felix Binder, Präsident des Gemeindeverbands Zurzibiet Regio, den Anlass als Erfolg. Die Basis sei geschaffen worden, auf der nun weitere Aktionen aufgesetzt werden könnten. Die Arbeiten werden im Frühling 2020 weitergeführt. (az)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1