An den Hausfassaden in Fisibach hängen noch immer die alten Gebäudeversicherungsnummern. Weil sie nicht aufeinanderfolgend geordnet sind, hatte die Ambulanz schon Probleme, einen Patienten zu finden.

Eine Umfrage sollte zeigen, ob die Bevölkerung eine Umstellung auf eine logische Nummerierung begrüssen würde. Der Gemeinderat hat an seiner letzten Sitzung das Umfrageergebnis besprochen. Es zeigt weder ein deutliches Ja noch ein klares Nein. «Somit ist das Projekt definitiv abklärungswürdig und geht in eine weitere Phase», schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung.

Der Gemeinderat hat beschlossen, dass vertiefte Abklärungen getroffen werden. Dabei sollen auch diverse Gespräche mit der Post, den Navigationsfirmen und den Rettungsdiensten etc. stattfinden. Der Antrag für die Umsetzung wird den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern an einer Gemeindeversammlung zur Abstimmung unterbreitet. Der Gemeinderat teilt auch mit, dass die Rückmeldungen aus der Bevölkerung in die weiteren Schritte einfliessen werden. 

Hausnummern-Chaos kostete Hanspeter Schütz einst fast das Leben – Gemeinde Fisibach will nun aktiv werden

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In der Schweiz ist man sich öffentliche Ordnung gewohnt. Nicht so in Fisibach, wenn es um die Hausnummern geht: Weil sie nicht aufeinander folgend geordnet sind, hatte die Ambulanz schon Probleme, einen Patienten zu finden.

Das Hausnummern-Problem ist im Aargau selten geworden, aber noch nicht ausgestorben, wie der Fall Fisibach zeigt. Die fusionierten Gemeinden Attelwil und Reitnau erhielten erst dieses Jahr neue Hausnummern