Radioaktive Abfälle

Brennelemente aus AKW Mühleberg ins Zwilag im Aargau transportiert

Atommüll-Transport ins Zwilag in Würenlingen (Archiv)

Atommüll-Transport ins Zwilag in Würenlingen (Archiv)

Aus dem AKW Mühleberg sind zehn Transporte mit insgesamt 69 abgebrannten Brennelementen ins Zwischenlager in Würenlingen überführt worden. Die Brennelemente wurden in der «Heissen Zelle» in einen Transport- und Lagerbehälter umgeladen.

Nach Abschluss der Umladearbeiten wurde der Behälter, in dem 69 Brennelemente Platz haben, verschlossen und nach einem umfangreichen Dichtheitsprüfverfahren in der Halle für hochradioaktive Abfälle zwischengelagert.

Wie die Zwilag AG am Montag weiter mitteilte, waren die Transporte von Mühleberg nach Würenlingen im Zeitraum vom 10. April bis zum 28. Juni abgewickelt worden.

Die Transport- und Einlagerungsarbeiten standen unter Aufsicht des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (ENSI). Die Zwilag ist eine Aktiengesellschaft der AKW-Betreiber.

«Heisse Zelle»

Die sogenannte «Heisse Zelle» ist gemäss Zwilag ein vollkommen abgeschirmter Raum, in dem an offenen Transport- und Lagerbehältern ferngesteuert gearbeitet wird.

Der Austritt von Radioaktivität sei ausgeschlossen. Die «Heisse Zelle» sei gegen Einwirkungen von Aussen wie Erdbeben, Überflutung oder Flugzeugabsturz gesichert.

Meistgesehen

Artboard 1