Die Fahndung nach der Frau verlief bislang erfolglos, wie es am Samstag bei der Kantonspolizei Aargau auf Anfrage hiess.

Der 54-Jährige zog sich beim Angriff Kopf- und Halsverletzungen zu. Er konnte sich selbstständig ins Spital Leuggern begeben. Das Spital schaltete die Polizei ein. «Die Verletzungen am Hals sind so massiv, dass von versuchter Tötung ausgegangen werden muss», sagte Fiona Strebel, Mediensprecherin der Aargauer Staatsanwaltschaft, gegenüber Tele M1. Nach ersten Erkenntnissen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass keine Waffen im Spiel gewesen sind.

Attacke auf Lebenspartner - Nachbarn in Döttingen geschockt

Attacke auf Lebenspartner - Nachbarn in Döttingen schockiert

Mehrere Polizeipatrouillen rückten an den Wohnort des Opfers aus. Doch die Lebenspartnerin hatte sich inzwischen mit einem der Hunde im Auto aus dem Staub gemacht. Nachbarn sahen am frühen Freitagmorgen die Polizei vor dem Haus. «Schockierend» sei das gewesen, sagte eine Frau aus der Nachbarschaft zu Tele M1, weil sie zuerst gemeint habe, es handle sich um einen Einbruch. Eine andere sagte, es sei «ungewohnt, dass so etwas jetzt bei uns passieren kann». Das Paar lebte erst seit wenigen Jahren in Döttingen. Die beiden waren von Rüfenach ins Untere Aaretal gezügelt. 

Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach eröffnete am Freitag eine Strafuntersuchung wegen versuchter vorsätzlicher Tötung. Das Opfer konnte das Spital mittlerweile verlassen und an die Villa mit schöner Aussicht auf Reben und den Klingnauer Stausee heimkehren. Die Umstände und das Motiv des Angriffs sind nach wie vor unklar. (az/sda)