Döttingen

Ammann wünscht sich Weiterentwicklung — auch wenn das höhere Steuern bedeutet

Peter Hirt (l.) und seine Kollegen sind guten Mutes.

Peter Hirt (l.) und seine Kollegen sind guten Mutes.

Auf Projekte zu verzichten, nur um den Steuerfuss tief zu halten, sei keine Lösung, sagte Döttingens Ammann Peter Hirt am Neujahrsapéro.

Der Ort des Neujahrs-Apéros in Döttingen besass durchaus Symbolkraft. Vor dem Eisfeld wurden die Döttinger von Gemeindeammann Peter Hirt begrüsst.

Der Andrang war gross, gut 100 Augenpaare richteten sich auf Hirt, als er seine Rede hielt. Der dienstälteste Ammann im Zurzibiet gab einen Rück- sowie Ausblick für das nächste Jahr der Gemeinde.

Er pries die effiziente Umsetzung von diversen Projekten an, betonte aber auch, dass eine solide Finanzplanung essenziell sei – vor allem nachdem an der Gemeindeversammlung vor einem Jahr das Budget wegen einer geplanten Steuererhöhung zurückgewiesen worden war.

Hirt sagte, dass die Zurückstellung oder ein Verzicht auf Projekte, nur um den Steuerfuss tief zu halten, künftig definitiv nicht mehr funktioniere: «Eine gewisse Entwicklung ist für jede Gemeinde von Bedeutung.»

Er blicke zuversichtlich ins neue Jahr, die Gemeinde baue auf eine aktive und engagierte Zusammenarbeit von Bevölkerung und Behörden.

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