Bei einem Brennstofflieferanten des AKW seien 16 nicht spezifikationsgerechte Brennelemente festgestellt worden, teilte die Kernkraftwerk Leibstadt AG (KKL) am Montag mit. Diese Elemente seien für den nächsten Betriebszyklus vorgesehen gewesen und müssten nun ersetzt werden.

Das AKW soll voraussichtlich am 17. November ans Netz gehen. Es war für die Jahreshauptrevision am 18. September abgeschaltet worden.

Der Ersatz der Elemente steht gemäss KKL in keinem Zusammenhang mit den Brennelement-Oxidationen. Diese seien im laufenden Anlagebetrieb entstanden.

Mitte Oktober hatte die KKL mitgeteilt, dass während der Jahresrevision keine weiteren Oxidationen an Brennelementen entdeckt und an keinem der untersuchten Elemente erhöhte Oxidschichten festgestellt worden seien.

Die Leistungsreduktion werde weitergeführt. Die getroffenen betrieblichen Massnahmen zur Vermeidung neuer Befunde an Brennelementen würden greifen. Das AKW werde auch im nächsten Betriebszyklus mit einer reduzierten mittleren Leistung von rund 90 Prozent betrieben.