Bereits umgesetzt habe Beznau die geforderte Verstärkung der Entlüftungsleitungen und des Mannlochdeckels des Notstandbrunnes. Dadurch steige die Sicherheitsmarge auf 3,35 Meter, was einer Überflutung des Kraftwerkgeländes von 4,20 Metern entsrepche, schreibt das Ensi in einer Mitteilung.

Weiter müsse das Kernkraftwerk aber prüfen, wie die sogenannten Autanove-Gebäude mit der Notstromversorgung noch besser gegen eine mögliche Überflutung geschützt werden können.

Die Axpo als Betreiberin der Kernkraftwerk Beznaus betont, dass sie der geforderten Nachrüstung selbstverständlich Folge leisten und die entsprechenden Überprüfungen durchführen werde. Was das finanziell für Axpo bedeute, lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.

Die angeordneten Massnahmen sind eine Folge erhöhten Sicherheitsmargen, die nach Fukushima definiert wurden. Im Atomkraftwerk Leibstadt sind gemäss Ensi die Sicherheitsmargen bereits ausreichend hoch und daher zur Zeit keine Massnahmen notwendig. (AZ)