Das Geschäft mit der regionalen Fernwärme im unteren Aaretal läuft gut. Jedenfalls erwirtschaftete das Döttinger Fernwärmeunternehmen Refuna (siehe Kasten) im Geschäftsjahr 2009/2010 rund 1,3 Millionen Franken Gewinn. Das sind 100000 Franken mehr als im Vorjahr.

Dies, obwohl die Kunden weniger heizten und der Wärmeverkauf um fast 7 Prozent sank. «Dies ist im Wesentlichen die Folge der wärmeren Temperaturen in den Monaten April, September, November und Dezember», schreibt das Unternehmen im Geschäftsbericht. Den Ertragseinbruch kompensierte die Refuna unter anderem dadurch, indem sie weniger ausgab. Das Unternehmen konnte beim Wärmeeinkauf 14 Prozent sparen.

Investitionen von 4 Millionen

Doch das Unternehmen investiert auch viel. 4 Millionen Franken kosten die Entlastungsleitung in Würenlingen und der Umbau des Reserveheizwerks Nord in Döttingen. Viel Arbeit gab auch die Sanierung des Fernwärmenetzwerkes. Lecke mussten repariert werden,
in Klingnau ersetzten die Arbeiter sogar Leitungen. Grössere Reparaturen waren auch in Döttingen nötig.

Auch in der Führungsetage des Unternehmens änderte sich einiges. Seit fast einem Jahr ist Kurt Hostettler der neue Geschäftsführer. Er ist der Nachfolger von Ingo Siefermann. Der neue Mitarbeiter im Netzbetrieb heisst Roland Albiez. Er löste Ende 2009 Peter Knecht ab.

An der Generalversammlung im Auditorium des Kernkraftwerks Beznau sind René Soland (AEW Energie AG), Robert Schneider (Kabelwerke Brugg Holding AG), Felix Spuler (Gemeinde Endingen) und Sibylle Merki (Gemeinde Würenlingen) neu in den Verwaltungsrat der Refuna AG gewählt worden. (som)