Döttingen

300 Läufer waren auf schnellem Fuss durch die Reben unterwegs

Daniel Hagenbuch (hier noch vorne) und Josef Christen holten schnell einen grossen Vorsprung heraus.  pid

Daniel Hagenbuch (hier noch vorne) und Josef Christen holten schnell einen grossen Vorsprung heraus. pid

Der 4. Rebberglauf war für die 300 Teilnehmenden eine schweisstreibende Sache. Der naturnahe Lauf durch den Rebberg mit Teilnehmenden in jedem Alter wurde dank vielen Aktiven und Zuschauern zum Familienanlass.

Die Gruppe Jasswacht hat ihre Wette gewonnen. Vor Jahresfrist hatten die ehemaligen Leiter der Jugendorganisation Jungwacht versprochen: «Wir bestreiten den Rebberglauf, wenn wir nicht mehr aktiv mit Wagen und Beiz am Winzerfest mitmachen.» Auf die sieben Walker im besten Alter musste man im Ziel lange warten. Schuld war nicht ihre mangelnde Fitness. «Wir haben uns unterwegs noch einen ausgiebigen Apérohalt genehmigt», gab Jasswacht-Mitglied und Gemeinderat Ueli Bugmann zu.

Ganze Schulklassen machten mit

Kaum erwarten konnten die Jüngsten ihren Start. Bereits um neun Uhr, anderthalb Stunden vor dem Start, hätten die Ersten auf ihren Einsatz gewartet, wusste Ursula Vogelsang vom OK. Mit gemeinsamem Aufwärmen wurde die Wartezeit überbrückt. Bereits im Voraus trainiert hatte Mike Brisacher mit seiner Mutter. Er wurde Zweiter in seiner Kategorie Pfüderi. Kleinster, aber nicht letzter war Andrin Baumgartner über die 530 m auf dem Schulareal. Je älter die Teilnehmer, je länger wurden die Strecken. Jugendliche und Junioren hatten eine Schleife im Rebberg zu absolvieren.

Heisse «Arbeit» im Rebberg

Über 9,3 km führte die Strecke in der Hauptklasse. Der Auf- und Abstieg im Döttinger Rebberg mit einem Abstecher ins Sänneloch und nach Tegerfelden forderte von den Läuferinnen und Läufern bei den sommerlichen Temperaturen einiges. Dani Huwiler, der sich zum ersten Mal auf eine Laufstrecke wagte, meinte im Ziel: «Vom Velofahren her bin ich mir die Hitze gewohnt, aber da herrscht wenigstens noch etwas Fahrtwind.»

Zwei Läufer machten den Tagessieg unter sich aus. Mit grossem Vorsprung lagen Josef Christen und Daniel Hagenbuch bereits bei Hälfte der Strecke voraus. Im Ziel freute sich ein überglücklicher Josef Christen über seinen ersten Laufsieg. «Ich wollte gar nicht so schnell wegziehen. Aber als Vorjahressieger Hagenbuch anzog, musste ich mitgehen, obwohl ich nicht sicher war, ob ich dieses Tempo mithalten kann. 1 km vor dem Ziel konnte dann mein Begleiter bei meinem Angriff nicht mehr mithalten», meinte der Gippinger Militärradfahrer. Schnellste bei den Frauen war Patrizia Wengi aus Klingnau.

Attraktive Preise gab es für alle Teilnehmer. Speziell ausgezeichnet wurde die grösste Schulklasse. OK-Präsident Georg Erne freute sich über die gelungene Verbindung von Sport, Schule und Familie: «Der Rebberglauf wird immer mehr zum Volksfest.»

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