In Döttingen ist es am Mittwochnachmittag zu einem Unfall zweier Autos gekommen, bei dem drei Personen verletzt wurden – darunter zwei Kinder. 

Um 16.20 Uhr fuhr eine 35-jährige Schweizerin mit ihren zwei Kindern im Alter von 4 bis 6 Jahren mit ihrem VW auf der Hauptstrasse in Döttingen Richtung Aaretalstrasse. Sie beabsichtigte dort nach links in Richtung Würenlingen zu fahren.

Gleichzeitig nahte ein Audi, gelenkt von einem 47-jährigen Kosovaren, welcher auf der Aaretalstrasse in Richtung Koblenz unterwegs war. Im Einmündungsbereich kam es zur seitlich-frontalen Kollision.

Die Frau und die zwei Kinder wurden verletzt. Neben einer Ambulanzbesatzung wurde auch ein Rettungshelikopter aufgeboten. Gemäss ersten polizeilichen Erkenntnissen dürften die drei Personen nur leichte Verletzungen erlitten haben, wie die Kapo am Donnerstagnachmittag mitteilt.

Die Strasse musste für die Dauer der Tatbestandsaufnahme sowie die Bergung der Fahrzeuge
gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Der Stau reichte zeitweise bis zum "Granella"-Kreisel auf der Kantonsstrasse, beim Abzweiger Richtung Paul-Scherrer-Institut.  Die Feuerwehr leitete den Verkehr bis kurz vor 18 Uhr um. Dann konnte die Strecke wieder frei gegeben werden.

Der Sachschaden wird auf zirka 22'000 Franken geschätzt. Die Kantonspolizei klärt nun den Unfallhergang. Im Vordergrund steht eine Missachtung des Rotlichts durch den Audi-Fahrer.

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(mwa/edi)