Derzeit gehen ausländische Touristen nicht nur zum Einkaufen und Sightseeing nach Deutschland, sondern auch, weil im Schwarzwald zurzeit reichlich Pilze wachsen.

Um den Eingriff in die Natur in Grenzen zu halten und den Fortbestand schützenswerter Pflanzen zu gewährleisten, ist es nach dem deutschen Bundesnaturschutzgesetz jedoch lediglich gestattet, pro Person und Tag jeweils ein Kilogramm Pilze zu sammeln.

Die zwei italienischen Pilzliebhaber mit Wohnsitz in der Schweiz hatten aber erheblich mehr als die zulässige Menge gesammelt, nämlich insgesamt über 10 Kilo Steinpilze, Pfifferlinge und Maronenröhrlinge.

Deshalb wurde gegen beide wegen des Verstosses gegen das deutsche Naturschutzgesetz ein Verfahren eingeleitet.

Nach Zahlung von 1060 Euro konnten die beiden Pilzsammler ihre Heimreise mit den verbliebenen zwei Kilogramm Pilzen fortsetzen. Die restlichen Pilze wurden beschlagnahmt.