Unwetter

Zofingen räumt nach dem schweren Unwetter Schäden auf

Zofingen hat die dringendsten Schäden behoben. Nun werden Bäume und kritische Häuser auf ihre Stabilität geprüft. Die Feuerwehrleute durften nach einer 24-Stunden-Schicht inzwischen nach Hause. Und: Das Heitere-Openair findet wohl statt

Die Feuerwehr stand ab 1 Uhr in der Nacht auf Mittwoch 24 Stunden im Einsatz, wie die zuständige Stadträtin Christiane Guyer sagt.

Am Donnerstag unterstützten rund 30 Einsatzkräfte des Zivilschutzes den Werkhof und den Forstwart. Bäume mussten kontrolliert und das Dach der Stadtkirche ausgebessert werden, wie Guyer festhielt. Das Unwetter hatte Ziegel vom Kirchendaches gerissen.

Landwirtschaftliche Genossenschaft kritisch

Auch das Gebäude der Landwirtschaftlichen Genossenschaft befindet sich weiterhin in einem kritischen Zustand. Die Landi bleibt deshalb geschlossen. Vor dem starken Regen am Donnerstagabend wurden zudem sämtliche Schachtdeckel gereinigt, damit das Wasser gut abfliessen konnte.

Heitern-Openair findet voraussichtlich statt

Auf dem Zofinger Hausberg Heitern haben Einsatzkräfte begonnen, entwurzelte Bäume und heruntergefallene Äste wegzuräumen. Diese Arbeiten dauern gemäss Guyer bis zu zwei Wochen. «Drei Viertel der Linden wurden beschädigt», erklärt Guyer gegenüber az. Ziel sei es, den Platz möglichst bald für Fussgänger wieder freizugeben.

Trotz des Verbots kämen zahlreiche Schaulustige auf den Heitern. Die Stadt gehe nach einer ersten Beurteilung des Platzes davon aus, dass das Heitere Openair wie geplant vom 12. bis am 14. August über die Bühne gehen kann. Die Schäden werden für die Besucher teilweise noch immer sichtbar sein. Guyer schliesst kleinere Einschänkungen nicht aus.

Die Stadt habe sich bei der Entscheidung nicht unter Druck setzen lassen, sagt Guyer. Bis zum Openair sei das Lindengeviert jedoch erst grob geräumt. Die langfristige Pflege der Bäume beginne erst nach dem Festival und werde noch lange dauern. (sda/ahu)

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