Zehn Millionen für Renovation

Schulhäuser sollen saniert, ein Verwaltungsgebäude gebaut werden.

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Eines der drei Schulhäuser in Stein.

Eines der drei Schulhäuser in Stein.

Bild: Claudio Thoma

Stein Die Gemeinde Stein wächst. Das ist gut für die Gemeindekasse, bedingt aber auch einen Ausbau der Infrastruktur. Etwa bei der Schule. Bis zum Schuljahr 2024/25 werden alle Primarschulklassen doppelt geführt. «Aufgrund des Entwicklungspotenzials der Gemeinde ist davon auszugehen, dass die doppelte Klassenführung in der Zukunft bestehen bleibt», schreibt der Gemeinderat in der Botschaft zur Gemeindeversammlung.

Nun gehen die Oberstufenschüler seit gut einem Jahr nicht mehr in Stein zur Schule, sondern in Rheinfelden. Dies erfordert ein neues Nutzungskonzept für die drei Schulhäuser, die zugleich in die Jahre gekommen sind. Der Gemeinderat hat deshalb ein Projekt ausgearbeitet, mit dem die zukünftigen Anforderungen gedeckt sind und das die Schulhäuser an die Erfordernisse der Zeit – Stichwort: behindertengerechter Ausbau – anpasst. Aus den vier von der Arbeitsgruppe Schulraumplanung ausgearbeiteten Varianten haben sich Gemeinderat und Arbeitsgruppe für jene Variante entschieden, bei der das Schulhaus A saniert, ein Verwaltungsgebäude angebaut und das Schulhaus für Musikschule und Spielgruppe umgebaut wird.

Insgesamt kommen Kosten von 10,2 Millionen Franken auf die Gemeinde zu. Den Hauptharst – 4,2 Millionen Franken – verschlingt der neue Verwaltungstrakt, knapp 3,1 Millionen Franken gehen in den Umbau des Schulhauses A. Realisiert werden insgesamt 15 Schulräume und 12 Gruppenräume.

Der Zeitplan ist ehrgeizig. Baubeginn für den neuen Verwaltungstrakt ist im Juni 2021 vorgesehen, der Umbau der Schulhäuser B und C ist ab November 2021 geplant. Ab Januar 2022 soll der Schulbetrieb in provisorischen Schulzimmern stattfinden, gleichzeitig wird mit der Sanierung des Schulhauses A begonnen. Bereits im August 2022 ist der Bezug und Schulbeginn in allen drei Schulhäusern geplant. (twe)