Unterkulm
Zwei Schafe auf Weide gerissen – Züchter vermutet Hund mit Jagdinstinkt

Der 77-jährige Schafzüchter Werner Pfister machte eine schreckliche Entdeckung auf seiner Weide: Zwei Schafe wurden gerissen, dahinter steckt vermutlich ein Hund.

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Eines der Schafe lag bereits tot im Gras, als Werner Pfister am Samstagmorgen die Tiere auf seiner Weide entdeckte. Das zweite war schwer verletzt. "Es hat noch gelebt", sagt Pfister gegenüber Tele M1. "Wir mussten dem Veterinär anrufen, er hat das Schöfli erlöst", erzählt er betroffen.

Die zwei toten Schafe gehörten in Pfisters letzte Herde und hätten bis zu ihrem Lebensende auf der Weide grasen können. Jetzt besitzt der pensionierte Züchter nur noch fünf Tiere.

Der 77-Jährige glaubt nicht, dass ein Fuchs oder ein Luchs die Schafe angegriffen hat. Er tippt auf einen Hund. Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau, stimmt dieser Vermutung zu: "Mehrere Fachleute haben die Verletzungen der Tiere analysiert und kamen zum Schluss, dass es sich um Bisse eines Hundes handelt und nicht um die eines Wildtiers."

Was für ein Hund die Schafe angegriffen hat, ist noch unklar. (nog)

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