Reinach

Zwei Katzen, ein Hase und fünf Fische konnten die Jury überzeugen

Vernissage der Stiftung Lebenshilfe

Vernissage der Stiftung Lebenshilfe

Peter Siegrist

Das Publikum und Jury haben die Frühlingskarten 2012 der Stiftung Lebenshilfe in Reinach gewählt. Zum diesjährigen Motto «Haustiere» wurden rund hundert Bilder gemalt und ausgestellt. Mit in der Jury war die Aargauer Ständerätin Pascale Bruderer.

Seit mehr als zwanzig Jahren gelangen jeweils drei neue Frühlingskarten der Stiftung Lebenshilfe, Reinach, in den Versand. Steht das Jahresmotto der Stiftung einmal fest, sind die Klienten eingeladen, ein zum Thema passendes Bild einzureichen.

Für das Jahr 2012 haben die Angehörigen der Stiftung das Motto «Haustiere» gewählt. Ein Thema, das die Fantasie der Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer beflügelte, wie sich die Besucher der Vernissage überzeugen konnten.

Rund hundert Bilder waren am Freitagabend in der grossen Halle in der Heuwiese, dem Hauptsitz der Stiftung, aufgehängt. Pferde, Hasen, Katzen, Schlangen und Fliegen waren in dieser bunten Vielfalt auszumachen.

Zweistufige Bildauswahl

Geschäftsleiter Martin Spielmann wies beim Erklären des Auswahlverfahrens darauf hin, dass jetzt vom Publikum und von der Fachjury drei Bilder für den Druck ausgewählt würden. «Dabei wollen wir bewusst nicht von Siegerbildern sprechen», sagte Spielmann.

In einer ersten Phase konnten die Besucher jeweils drei Bilder auswählen, auf einem Zettel notieren und abgeben. Aus dieser ersten Wahl werden die zehn meistgenannten Werke der Jury vorgelegt. Dieses Jahr amteten Pascale Bruderer, Ständerätin, Irene Näf, Kuratorium Aargau, Annelies Heiz, Vertreterin Gewerbe, Brigitte Wyss, Stiftungsrätin und die beiden LH-Mitarbeitenden Evi Frey und Christoph Dommen als Juroren.

Schwierige Aufgabe für die Jury

Bei der Bekanntgabe der drei gewählten Bilder erklärte Pascale Bruderer, es sei recht schwierig gewesen, eine Auswahl zu treffen. Die Jury habe sich von den starken Farben leiten lassen, «wir entschieden uns für drei Bilder, die eine unterschiedliche Aussagekraft haben».

Ausgewählt wurde von Daniela Senn der «Hase mit Karotten», von Daniel Gasser «Gestreifte Katzen» und von Heiner Frey «Fünf Fische im Aquarium».

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