Oftringen/Rupperswil
Zwei heftige Junglenker-Unfälle - einer überlebt: «Das hat mir zu schaffen gemacht»

Am Dienstagmorgen starb Joel, ein 18-jähriger Junglenker nach einer heftigen Kollision in Rupperswil. Ein anderer Junglenker hatte wenige Stunden zuvor in Oftringen dagegen viel Glück.

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Der tödliche Unfall von Rupperswil löst Betroffenheit aus – nicht nur bei Familie, Freunden und Bekannten des verunglückten Junglenkers, sondern auch bei Raphael Zogg. Auch der 20-Jährige ist am Dienstmorgen mit dem Auto schwer verunglückt.

Kurz nach 6 Uhr kam er bei einem Bahnübergang zwischen Oftringen und Safenwil ins Schleudern. «Aus noch unbekannten Gründen», wie die Kantonspolizei in ihrer Mitteilung schrieb.

Dann kracht er mit seinem Auto in die Hausfassade eines Einfamilienhauses. «Dann bin ich liegen geblieben auf dem Dach», erzählt er Tele M1.

Die Bilder der Kantonspolizei zeigen: Es muss ein spektakulärer Unfall gewesen sein.

Davongetragen hat er nur einige wenige Blessuren. Erst später wird ihm bewusst, dass sein Schutzengel Schlimmeres verhindert hat.

Denn als er vom tödlichen Unfall von Rupperswil hört, der nur wenige Stunden danach passierte. Der junge Lenker prallte gegen einen Lastwagen und verlor sein Leben noch auf der Unfallstelle.

«Das hat mir schon zu schaffen gemacht und zu denken gegeben, dass ich den Unfall überlebt habe», sagt Zogg.

Er ist erst seit einem Jahr im Besitz des Führerausweises. Es sei ihm zwar nicht bewusst, dass er zu schnell gefahren wäre.

Selbstkritisch sagt er trotzdem: «Man überschätzt sich relativ schnell. Es ist so schnell etwas passiert.» (pz)