Reinach AG

Zwei Firmen reichen Einwendungen gegen den grössten Moschee-Neubau im Aargau ein

Im Aargau soll ein Ort der Begegnung für Muslime entstehen: Gegen das Baugesuch des Islamischen Kulturzentrums «Tulipan» in Reinach sind zwei Einwendungen eingegangen.

Wie die Reinacher Abteilung Bau und Planung auf Anfrage mitteilt, haben zwei Firmen gegen die Errichtung eines Religions-, Kultur- und Begegnungszentrums am nördlichen Dorfeingang Einwendung eingereicht. Der Neubau ist im Industriegebiet geplant, neben dem Coop Bau und Hobby, dem Aldi, der Landi, dem Recycling-Paradies und einer Autowaschanlage.

Bauherrin des Zentrums mit Moschee, Restaurant und Kinderhort ist die albanisch-islamische Gemeinschaft Reinach. Wegen Platzmangels in ihrem heutigen Gebäude an der Hochhaus-Kreuzung müssen grössere Gottesdienste teilweise in der Tennishalle Moos abgehalten werden.

Über 300 Mitglieder hat die Gemeinde, der Grossteil kommt aus dem oberen Wynental. Wie es auf der Internetseite heisst, finanziert der wachsende Verein das fünf-Millionen-Franken Projekt selber. (fdu)

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