Menziken
Zeitungen, Kaffee und Reis für die Nachwelt

Die Altersresidenz Falkenstein legt den Grundstein für ihren Erweiterungsbau. Einbetoniert wurde auch eine Kupferkassette, die der Nachwelt erhalten bleiben soll.

Von Peter Siegrist
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Bildergalerie Grundsteinlegung Falkenstein
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Ein Kupferkassette, gefüllt mit Dokumenten, Zeitungen, Bildern, einem Brief einer Bewohnerin, wurde in einem feierlichen Akt einbetoniert, noch bevor die Bodenplatte gegossen wird. - Ursula Gnädinger füllt die Kassette.
Ein Kupferkassette, gefüllt mit Dokumenten, Zeitungen, Bildern, einem Brief einer Bewohnerin, wurde in einem feierlichen Akt einbetoniert, noch bevor die Bodenplatte gegossen wird
Ein Kupferkassette, gefüllt mit Dokumenten, Zeitungen, Bildern, einem Brief einer Bewohnerin, wurde in einem feierlichen Akt einbetoniert, noch bevor die Bodenplatte gegossen wird
Ein Kupferkassette, gefüllt mit Dokumenten, Zeitungen, Bildern, einem Brief einer Bewohnerin, wurde in einem feierlichen Akt einbetoniert, noch bevor die Bodenplatte gegossen wird
Ein Kupferkassette, gefüllt mit Dokumenten, Zeitungen, Bildern, einem Brief einer Bewohnerin, wurde in einem feierlichen Akt einbetoniert, noch bevor die Bodenplatte gegossen wird
Ein Kupferkassette, gefüllt mit Dokumenten, Zeitungen, Bildern, einem Brief einer Bewohnerin, wurde in einem feierlichen Akt einbetoniert, noch bevor die Bodenplatte gegossen wird
Ein Kupferkassette, gefüllt mit Dokumenten, Zeitungen, Bildern, einem Brief einer Bewohnerin, wurde in einem feierlichen Akt einbetoniert, noch bevor die Bodenplatte gegossen wird
Ein Kupferkassette, gefüllt mit Dokumenten, Zeitungen, Bildern, einem Brief einer Bewohnerin, wurde in einem feierlichen Akt einbetoniert, noch bevor die Bodenplatte gegossen wird
Ein Kupferkassette, gefüllt mit Dokumenten, Zeitungen, Bildern, einem Brief einer Bewohnerin, wurde in einem feierlichen Akt einbetoniert, noch bevor die Bodenplatte gegossen wird
Ein Kupferkassette, gefüllt mit Dokumenten, Zeitungen, Bildern, einem Brief einer Bewohnerin, wurde in einem feierlichen Akt einbetoniert, noch bevor die Bodenplatte gegossen wird
Ein Kupferkassette, gefüllt mit Dokumenten, Zeitungen, Bildern, einem Brief einer Bewohnerin, wurde in einem feierlichen Akt einbetoniert, noch bevor die Bodenplatte gegossen wird.
Ein Kupferkassette, gefüllt mit Dokumenten, Zeitungen, Bildern, einem Brief einer Bewohnerin, wurde in einem feierlichen Akt einbetoniert, noch bevor die Bodenplatte gegossen wird
Ein Kupferkassette, gefüllt mit Dokumenten, Zeitungen, Bildern, einem Brief einer Bewohnerin, wurde in einem feierlichen Akt einbetoniert, noch bevor die Bodenplatte gegossen wird
Ein Kupferkassette, gefüllt mit Dokumenten, Zeitungen, Bildern, einem Brief einer Bewohnerin, wurde in einem feierlichen Akt einbetoniert, noch bevor die Bodenplatte gegossen wird
Ein Kupferkassette, gefüllt mit Dokumenten, Zeitungen, Bildern, einem Brief einer Bewohnerin, wurde in einem feierlichen Akt einbetoniert, noch bevor die Bodenplatte gegossen wird

Bildergalerie Grundsteinlegung Falkenstein

Peter Siegrist

Ursula Gnädinger, Geschäftsführerin der Altersresidenz Falkenstein in Menziken, steckte viele sorgfältig, ausgesuchte Gegenstände in die Kupferkassette, welche nachher als Grundstein einbetoniert wurde. «Alles, was ich jetzt in diese Kassette lege, wollen wir unserer Nachwelt erhalten», sagte Gnädinger. Auf den Boden legte sie die Baupläne, Unternehmerliste, Bilder des Architektenteams, des Vorstandes des Spitalvereins. Dann folgten «Sachen, die wir gerne essen», wie Mehl, Gerste, Gewürze, Kaffee und Reis. Die Seniorentagesstätte steuerte ein Amulett aus Ton bei. Ein gespendeter Bergkristall verschwand ebenfalls in der Tiefe der Kiste. «Nicht fehlen dürfen die aktuellen Presseerzeugnisse», sagte Gnädinger und legte je ein aktuelles Exemplar der Aargauer Zeitung, des Wynentaler-Blattes, des Dorfheftlis und der Falki-Hauszeitung hinein. Eine Bewohnerin hatte einen reich verzierten, handgeschriebenen Brief beigesteuert.

Mit der Grundsteinlegung feierte am Donnerstagabend die Altersresidenz Falkenstein in Menziken den Übergang von der Planungsphase in die Bauphase. Seit dem 9. Mai laufen die Aushub- Bauinstallationsarbeiten für den Erweiterungsbau «Haus C». Noch bevor die Bauarbeiter beginnen, die Bodenplatte zu betonieren, haben sich die Verantwortlichen des Alterszentrums, der Vorstand des Spitalverein und die Mitarbeitenden an der Grundsteinlegung gefreut.

Es sei ein besonders schöner Zufall, dass das 75-Jahr-Jubiläum der Altersresidenz mit dem Baubeginn der Erweiterung zusammenfalle, sagte Baukommissionspräsident Samuel Wiederkehr. Die ersten Überlegungen für einen Erweiterungsbau habe man ja bereits vor zehn Jahren gemacht. Architekt Andreas Graf erklärte den Zuhörenden: «Für uns Architekten ist es immer wieder etwas Besonderes, zu erleben, wie jetzt das Geplante und Gezeichnete vor den Augen entsteht.»

Randvoll war die Kassette, als der Deckel aufgeschraubt wurde. Drei Vorstandsmitglieder des Spitalvereins fiel die Ehre zu, mit nagelneuen, blauen Schaufeln aus einer Mulde frischen Beton über die im vorbereiteten Loch deponierte Kassette zu schaufeln. Die Bauleute können jetzt ab sofort über diesem symbolischen Grundstein das «Haus C» aufrichten und damit Platz schaffen für weitere Falkenstein Bewohnerinnen und Bewohner.