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WSB-Züge sollen künftig 120 Meter lang werden

Wie VR-Präsident Kaspar Hemmeler an der Aktionärsversammlung der Wynental- und Suhrentalbahn (WSB) in Gränichen erklärte, wird in den nächsten 15 bis 20 Jahren eine Verkehrszunahme von weiteren 50 Prozent erwartet.

Hubert Keller
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Eine WSB-Komposition verlässt die Werkstätten in Schöftland.

Eine WSB-Komposition verlässt die Werkstätten in Schöftland.

Peter Siegrist

Die Wynental- und Suhrentalbahn (WSB) beförderte im vergangenen Jahr 5,8 Mio. Fahrgäste. Damit ist die Nachfrage wieder um 2 Prozent angewachsen. In den letzten acht Jahren betrug die Zunahme 40 Prozent. Die erfreuliche Entwicklung spiegelt sich auch im Verkehrsertrag, der verglichen mit 2010 um 6 Prozent auf 8,2 Mio. Franken angestiegen ist.

Wie VR-Präsident Kaspar Hemmeler an der Aktionärsversammlung in Gränichen erklärte, wird in den nächsten 15 bis 20 Jahren eine Verkehrszunahme von weiteren 50 Prozent erwartet. Direktor Mathias Grünenfelder umriss die Strategie, mit der die wachsende Nachfrage bewältigt werden soll.

Geprüft wird unter anderem der Ausbau der Infrastruktur für den Einsatz von 120 Meter langen Zügen (heute 80 Meter). Erarbeitet wird auch ein neues Rollmaterialkonzept. Erste zusätzliche Fahrzeuge sollen in vier bis sechs Jahren angeschafft werden.