Wynental- und Suhrentalbahn
WSB will sechs neue Züge für die Stosszeiten anschaffen

Im Jahr 2012 konnte die Wynental- und Suhrentalbahn AG (WSB) rund 5,1 Millionen Fahrgäste transportieren. Zudem konnte an der Generalversammlung ein ausgeglichenes Geschäftsergebnis präsentiert werden. In Zukunft soll das Angebot ausgebaut werden.

Christine Fürst
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Die Wynental- und Suhrentalbahn AG (WSB) will weiter in die Zukunft investieren.

Die Wynental- und Suhrentalbahn AG (WSB) will weiter in die Zukunft investieren.

Zur Verfügung gestellt

Drei Zusatzzüge je Tal und Richtung will die Wynental- und Suhrentalbahn AG (WSB) in den Hauptverkehrszeiten zusätzlich einführen. Damit wird einerseits auf die Nachfragesteigerung von 3,6 Prozent (gegenüber dem Vorjahr) reagiert, andererseits soll dadurch in den Randzeiten nur noch mit modernem Rollmaterial gefahren werden können.

Ab dem Fahrplanwechsel 2013 soll auch das Angebot ausgebaut werden, so ist eine Verlängerung des Viertelstundentaktes bis 20.40 Uhr mit zusätzlichen Anschlüssen in Richtung Bern und Baden geplant.

Haltestelle Torfeld in Planung

Auch wurde an der Generalversammlung über den sogenannten «Masterplan Bahnhof Schöftland» informiert. Heute Freitagabend werden die Schöftler Stimmbürger über den Landverkauf der Parzelle an der Bahnhofstrasse 4 abstimmen.

Denn in Schöftland soll ein neues Bahnhofsgebäude mit Vorplatz entstehen. Die WSB plant zudem die Verlängerung der Perrongleise auf 120 Meter und den Ausbau der Werkstatt in Schöftland.

Auch geht es vorwärts mit der Haltestelle Torfeld in Aarau. Das Plangenehmigungsgesuch sei nun in Bern zur Bearbeitung. «Wir jedenfalls sind parat, um den FC Aarau rechtzeitig bedienen zu können», sagte Direktor Mathias Grünenfelder.

Sicherheit soll erhöht werden

Die Sicherheit soll weiterhin erhöht werden. Seit 2002 konnte die Anzahl der Bahnübergänge von 230 auf 140 reduziert werden. Im Schnitt werden pro Jahr zehn Bahnübergänge aufgehoben oder saniert.

Grünenfelder nahm auch Bezug auf die Unfallserie vom vergangenen April. «Im Durchschnitt haben wir leider pro Monat zwei Unfälle», sagte er. «Es ist leider so, dass die Mehrheit der Unfälle aufgrund von Missachtungen der Verkehrsregeln seitens Dritten passieren», ergänzte er.

Deshalb plant die WSB nun eine Sensibilisierungskampagne, die zuerst am Bahnübergang an der hinteren Bahnhofstrasse in Aarau eingeführt und nachher in die Täler ausgeweitet wird.