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Wo die Mobiliar die meisten Einbrüche registriert: Hirschthal schwingt obenaus

Die Mobiliar hat detaillierte Zahlen zu Einbrüchen bei ihren Versicherten in den Jahren 2013 bis 2017 veröffentlicht. (Symbolbild)

Die Mobiliar hat detaillierte Zahlen zu Einbrüchen bei ihren Versicherten in den Jahren 2013 bis 2017 veröffentlicht. (Symbolbild)

Kundendaten geben Einblicke in die Risikoeinschätzung der Versicherung.

Die Mobiliar hat detaillierte Zahlen zu Einbrüchen bei ihren Versicherten in den Jahren 2013 bis 2017 veröffentlicht, sortiert nach Postleitzahl. Enthalten sind nur Postleitzahlen, für die die Mobiliar genügend Daten hat – einige fehlen deshalb. Stützen kann sich die Versicherung auf einen grossen Datenberg, denn fast jeder dritte Einwohner der Schweiz ist Kunde bei ihr.

Hochgerechnet kam es bei 1000 Kunden zu insgesamt 27 Einbrüchen in der Region. Das sind deutlich weniger als im schweizweiten Schnitt, der bei 34 Vorfällen liegt. Wobei einige Grenzregionen besonders stark betroffen sind und den nationalen Schnitt beeinflussen. Im Wynen- und Suhrental schwingt für die Mobiliar Hirschthal mit 49 Einbrüchen pro tausend Kunden obenaus. Wie viele Kunden die Versicherung in einer Gemeinde hat, teilt sie allerdings nicht mit. Damit sind die Zahlen mit einer gewissen Vorsicht zu interpretieren, worauf die Versicherung auch hinweist: «Die Angaben sind einer gewissen Zufälligkeit unterworfen», schreibt sie. Eindrücklich ist dafür, wie viel die Einbrüche in Hirschthal die Versicherung im Schnitt kosten: Mit 9570 Franken pro Fall liegt die Gemeinde weit über dem regionalen Schnitt von 4166 Franken (Schweiz: 4200 Franken). Erst weit hinter Hirschthal folgt Kölliken mit 35 Einbrüchen pro tausend Kunden und einem durchschnittlichen Schaden von 3100 Franken. Die Schadenssumme entspricht dem Betrag, der Versicherten für Diebesgut und Schäden überwiesen wird. Kaum Vorfälle werden aus Reinach (pro tausend Kunden 13 Einbrüche) und dem benachbarten Gontenschwil gemeldet (14 Einbrüche).

Kaum Schaden in Telli-Blöcken

In der ganzen Region sticht auch Holderbank heraus, mit einer Schadenssumme von 21'820 Franken pro Einbruch. Besonders wenig Schaden entstand dafür in Fahrwangen (890 Franken), Othmarsingen (600 Franken) und im Aarauer Telli-Zentrum sowie in den Telli-Blöcken. Für sie liegen eigene Daten vor, weil sie eine eigene Postleitzahl haben. So kam es in dem Gebiet mit 2500 Einwohnern zu nur 26 Vorfällen pro tausend Kunden (dass die Kantonspolizei Nachbar ist, dürfte helfen), bei einem Schaden von je 210 Franken. Beim Schaden bedeutet das Platz 14 unter 1499 erfassten Postleitzahlen.

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