Kaum sind die letzten Künstler aus dem dunklen Kellerraum in Schöftland verschwunden, stehen die neuen Kabarettisten und Musiker parat: Am 28. Februar beginnt die Frühlingssaison im «Härdöpfuchäuer» mit dem Sänger James Gruntz. Der Solo-Künstler besuchte den «Chäuer» bereits im Frühling vor zwei Jahren. Damals war er gerade «im Kommen», etwas schüchtern und seine Lieder liefen ab und zu im Radio, erinnert sich Christoph Müller vom «Chäuer»-Team. Mittlerweile wird das Lied des in Bern geborenen Sängers «Heart Keeps Dancing» in den Radios rauf und runter gespielt und lässt einem mit seinem unverkennbar groovigen Einstieg und der eingängigen Melodie nicht mehr los. Das Repertoire von James Gruntz reicht von tiefgründigen Balladen bis zu aufgeweckten Dance-Tunes.

Etwas mehr Boogie-Woogie gibt es anschliessend im März, wenn Alain Boog auf der Bühne steht. Der Musiker lebt ein paar Dörfer weiter in Oberentfelden, wuchs in Schöftland auf und besuchte gleich neben dem «Härdöpfuchäuer» die Schule. Für ihn sei der Auftritt wie ein Heimspiel und er kehre gerne zurück, sagt Alain Boog. «Mir gefällt das Ambiente im ‹Chäuer›. Das Lokal ist familiär und nicht gross, aber mit einer guten Infrastruktur.» Letztes Jahr erreichte er die «The Voice of Switzerland»-Battles und musste sich dort gegen die spätere Gewinnerin Tiziana Gulino geschlagen geben. Nun hat er sich für den Auftritt im «Chäuer» keine Konkurrenz, sondern weibliche Unterstützung auf die Bühne geholt: die Sängerin Ladyva. Die beiden treten mit ihren zwei Pianos auf, und wollen das Publikum mit Charme und Temperament verzaubern.

Doch nicht nur einfühlsame und groovige Musik findet sich im diesjährigen «Chäuer»-Programm, die Lachmuskeln werden auch in der Frühlingssaison keine Pause haben. Am 27. März kommt das deutsche Komikerduo «Ulan & Bator» mit ihrem neuen Programm «Irreparabeln» nach Schöftland. In eine Schublade stecken kann man die beiden nicht – ihre vielseitigen Auftritte mit Tanz, Sketchen und Liedern sorgen aber garantiert für Unterhaltung: «Letztes Mal, als sie hier auftraten, konnten wir uns nicht mehr halten vor Lachen», sagt Christoph Müller.

Auch Frauen können bekanntlich witzig sein, wie das Satire-Duo «Knuth & Tucek» beweist. «Sie rasen mit überhöhtem Tempo über Emotionsautobahnen, kippen sauren Wein aus alten Schläuchen und rauchen süsse Kräuter» steht es im Programm des «Härdöpfuchäuer». Man darf daher gespannt sein, in welche Sphären sie das Publikum am 13. Mai entführen werden.