Felix Matthias, wie haben Sie das Erzähltal erlebt?

Positiv ist mir die inhaltliche Steigerung aufgefallen. Und dann natürlich auch die vielen Besucher. Der Bekanntheitsgrad des Erzähltals ist weiter gestiegen.

Wie sehen die Besucherzahlen konkret aus?

Wir erfassen die Besucher nicht mehr statistisch. Das ist bei den Gemeinden und bei den Projekten nicht sehr gut angekommen. Aber zwei Drittel der Anlässe waren sehr gut besucht. Einzelne Organisatoren waren gar überrascht über den Ansturm. An vereinzelten Anlässen gab es über 100 Besucher.

Das Erzähltal wird gerne als kultureller Leuchtturm bezeichnet. Inwiefern trifft dieser Ausdruck wirklich zu?

Wir wollen eigentlich kein Kulturprojekt sein, und auch kein Leuchtturm. Das Erzähltal ist entstanden, weil wir das Netzwerk zwischen den Gemeinden im Wynen- und Seetal stärken wollen. Wir wollen so den Stolz auf unsere Täler stärken.

Wie geht es weiter mit dem Erzähltal?

Sofern uns Impuls Aargau Süd weiterhin den Kredit zuspricht, wird es das Erzähltal auch im nächsten Jahr wieder geben. Wir streben mit dem Erzähltal eine nationale Ausstrahlung an. Aber das ist momentan noch ein Traum. Wichtig ist, dass die einzelnen Anlässe in jedem Jahr von neuem interessant gestaltet werden. Wir denken darüber nach, weitere Kulturen, welche schon lange im Wynental sind, in das Erzähltal einzubinden.