Trocken, windstill, gemütlich wars am Trienger Umzug am früheren Nachmittag noch. «Den Trumpf habe ich lieber in der Hand», meinte Speaker Hansruedi Kaiser in Anspielung auf Donald Trump, der diesmal als Allerwelts-Sujet fehlte. Wohlgetan! Gibt es doch genügend Lokales auf die Schippe zu nehmen. Zum Beispiel ein Mehrfamilienhaus, das nicht austrocknen will. Oder das interkantonale Su(h)rentaler Windraddrama. «Stromproduktion – glich uf weli Art – wird verhinderet; aber de Verbruch wird trotzdem nid verminderet», reimten die Schlierbacher und zogen nicht nur ein Windrad, sondern auch einen Kühlturm mit der Aufschrift «zu verkaufen» durchs Dorf.

Rita Kaufmann aus Kulmerau ist es gelungen, sechs von sieben Teilnehmerinnen der SRF-Sendung «Landfrauenküche» an den Umzug zu locken, natürlich war auch Christa Strub aus Attelwil dabei. Die Landfrauen waren nicht die Einzigen, die dem Volk am Strassenrand Geschenke machten, seis in hochgeistig-flüssiger oder fester Form. Oder indem sie, wie die Brönznauer Häfezunft, Konfetti regnen liessen. Und für den schrillen Soundtrack sorgten acht Guuggenmusiken.