Unterkulm

Wilder Westen im Wynental: Über 3000 Fans besuchten das «Old West»

Schwitzen im Wollrock: Das dreitägige «Old West» konnte diesmal bei besten Bedingungen stattfinden. Mehr als 3000 Westernfans aus der ganzen Schweiz feierten ihre Party bei schönstem Sonnenschein.

Über 3000 Personen besuchten das dreitägige «Old West». Die Organisatoren konnten so an den Erfolg von 2012 anknüpfen. Bei den letzten beiden Durchführungen hatte der Dauerregen viele Spontangäste vergrault. Das war heuer anders: Westernfans aus der ganzen Schweiz feierten ihre Party bei schönstem Sonnenschein.

Präsident Herbert Leuenberg, der als Revolverheld und Ordnungshüter Bat Masterson auftrat, zieht eine äusserst positive Bilanz: «Die Stimmung war ganz toll. Es kamen auch viele Familien vorbei, obwohl wir neu Eintritt fürs Festgelände verlangten.» Es habe deswegen Beschwerden gegeben, auch das eine oder andere böse Mail, aber die meisten hätten die neuen Bedingungen akzeptiert, ja verstanden.

Das sind die schönsten Bilder von der Eröffnung vom Freitag:

Das «Old West Team» hatte einen Riesenaufwand betrieben, in wenigen Tagen eine Stadt aufgebaut – mit Bahnanschluss. Das freute die Kinder: Sie durften zu Martin Horath in den Führerstand und mit seiner Dampflok von 1899 die Mainstreet hoch- und runterfahren. Wer unachtsam die Gleise querte, wurde mit einem schrillen Pfiff gemahnt.

Ein buntes Volk hatte sich eingefunden: Der Trapper, der für die Hudson’s Bay Company um 1700 unterwegs war, traf auf Squaw, die mit Kavalleristen aus dem Indianerkrieg 1872 schäkerte. Die Südstaatler liessen sich beim Chuckwagon einen Cowboy-Coffee aufbrühen. Auf dem Hof wehte die Kanada-Flagge. In Unterkulm wurde von Freitag bis Sonntag Amerikas Geschichte umgeschrieben.

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