Kurz nach den Ostertagen präsentiert sich im Oberwynental das Gewerbe an der traditionellen Ausstellung dem breiten Publikum. Die Gwärbi ist eine traditionelle Leistungsschau des Vereins Handel Gewerbe Industrie Gontenschwil / Zetzwil (kurz HGIGZ). Dem Verein gehören, wie es sein Name sagt, Betriebe und Firmen unterschiedlicher Grösse an. «Vom Ein-Mann-Betrieb bis zu Betrieben mit zehn Mitarbeitern, aber auch grössere KMU und verschiedene Restaurants gehören zu uns», sagt Peter Haller. Er ist als OK-Präsident zusammen mit seinem siebenköpfigen Team verantwortlich für die Planung und Durchführung der Ausstellung.

Peter Haller ist mit dem Stand der Vorbereitungen zufrieden: «Unsere Ausstellungsflächen sind schon lange komplett ausgebucht.» Besonders freut Haller, dass von den rund 80 Ausstellern, die sich an der Gwärbi präsentieren, praktisch alles Leute aus den «eigenen Reihen sind».

Der HGIGZ habe als Vereinsziel, alle drei Jahre eine Ausstellung zu organisieren. «Das ist unsere Hauptaktivität.» Dank der guten Teilnahme sei natürlich eine äusserst vielfältige Ausstellung garantiert.

Grosser Aufwand lohnt sich

Der Aufwand für diese Leistungsschau sei zwar enorm, sagt Haller, aber «unter dem Strich lohnt es sich». Der OK-Präsident, der selber einen Einmann-Betrieb im Sektor Baumontagen führt, denkt dabei an die vielen Kundenkontakte, die an einer Ausstellung möglich sind. Für die Besucher sei die Ausstellung ein niederschwelliges Angebot, wo die Möglichkeit bestehe, die Auslagen und Angebote zu studieren und Informationen einzuholen. «Es ist eine Möglichkeit, bestehende Kundenbeziehungen zu pflegen.» Klar, als Aussteller hätten sie auch das Ziel und die Hoffnung, einige Aufträge direkt aus der Ausstellung mit nach Hause zu nehmen.

Wenn die Aussteller und Organisatoren vor allem das Gewicht auf eine interessante Ausstellung legen, gehört dennoch auch ein gutes Gastroangebot und Unterhaltung dazu. So werden Alphornbläser, eine Volkstanzgruppe, der Turnverein Gontenschwil, die Musikgesellschaften Gontenschwil und Zetzwil und das Tambourencorps Laufenburg mehrmals auftreten.

Für das leibliche Wohl der Gäste ist nebst dem «Club K» des Frauenturnvereins und der Männerriege auch das Team des Restaurants Löwen verantwortlich.

Gäste aus dem Fricktal

Für besondere Höhepunkte wird die eingeladene Gastregion Laufenburg sorgen. Die beiden Städte (Schweizer- und Badisch-Laufenburg) und Tourismus Laufenburg werden unter anderem einen Einblick in ihr Brauchtum geben. «Da werden Graf Hans, die Salmfänger und der Nachtwächter nicht fehlen», so Haller. Eine Besonderheit erwähnt Haller noch: Aus dem Ortsteil Sulz werden Mitglieder des Vereins Nagelschmitte mit einer mobilen Schmitte anreisen und den Zuschauern einen Einblick in ein uraltes Handwerk geben.

Wie schon letztes Mal wird in Zetzwil auch dieses Jahr ein Teil der Ausstellung offen, das heisst ohne enge Standbauten, gestaltet. Rund 800 Quadratmeter stehen dafür zur Verfügung. «Nach den guten Rückmeldungen von 2009 wollten wir das wieder möglich machen», sagt Haller.

Öffnungszeiten: Do, 12. April, 19-22 Uhr; Fr, 13. April, 17-22 Uhr; Sa, 14. April,
10-22 Uhr und am So, 15. April,
10-17 Uhr. Weiter Infos laufend:

www.gwärbi-2012.ch