Kölliken

Was soll auf dem Dorfplatz Kölliken entstehen?

Der Dorfplatz wird auch in der nächsten Amtsperiode den Gemeinderat Kölliken beschäftigen.

Der Dorfplatz wird auch in der nächsten Amtsperiode den Gemeinderat Kölliken beschäftigen.

Schwedischer Investor, Kaufvertrag, Referendum, Rückzug des Investors: Der Dorfplatz hat die Gemeinde Kölliken in den vergangenen Jahren immer wieder beschäftigt. Wie die vier Gemeinderatskandidaten den Platz gestalten würden.

Im Moment ist es ruhig auf dem Kiesplatz beim Gemeindehaus. Im Hintergrund wird jedoch gearbeitet. An der Gemeindeversammlung im Juni wurde eine Testplanung für den Dorfplatz genehmigt. Wie würden die Gemeinderatskandidaten den Dorfplatz gestalten, wenn sie freie Hand hätten? «Eine Einkaufsstrasse und Begegnungsort, vielleicht unter Einbezug des renovierten Verwaltungsgebäudes», sagt Roland Frei. Ähnlicher Meinung ist auch Walter Maurer: «Der Platz sollte so gestaltet werden, dass er zu einem wirklichen Dorfplatz wird.» Er sieht auf dem Kiesplatz verschiedene Läden, aber auch genügend Platz, um weiterhin Dorffeste durchführen zu können.

Wo steht die Verwaltung?

Etwas weiter geht Christoph Müller: Er sieht als Zentrum nicht nur den Dorfplatz, sondern ein Gebiet, das vom Bahnhof bis zu den Schulhäusern reicht und das Alterszentrum, eventuelle Alterswohnungen, die Villen Breitenegg und Clara und das Gemeindehaus miteinbezieht. «Die Realisierung eines solchen Zentrums würde meines Erachtens sehr zur Attraktivitätssteigerung von Kölliken beitragen.» Er sieht so die Chance, neue Unternehmen und Bewohner in Kölliken anzusiedeln und ältere Bewohner länger im Dorf zu halten. Voraussetzung aller Investitionen sei aber die Finanzierbarkeit. Auch Mario Schegner wünscht sich ein aufs Dorf zugeschnittenes, sinnvolles Gesamtkonzept. «Passt die Gemeindeverwaltung in dieses Gesamtkonzept, sollte diese integriert werden», sagt er.

«Die Gemeindeverwaltung steht schon auf dem Dorfplatz. Sie sollte aber leicht saniert werden im Umfang von 2 bis 2,5 Millionen Franken», sagt Walter Maurer. Eine Renovierung des bestehenden Gebäudes steht auch für Roland Frei im Vordergrund. Christoph Müller lässt die Frage nach dem Standort der Gemeindeverwaltung offen: «Die Gemeindeverwaltung ist Teil des Zentrums – sei dies als Neubau auf dem Dorfplatz, im bestehenden, aber sanierten Verwaltungsgebäude oder als ganz neue Variante.»

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