Reinach

Von Boxhandschuhen und Rollatoren – Röbi Koller und Kiki Mäder sorgten für eine frühe Bescherung

In der Reinacher Stiftung Lebenshilfe wurde der zweite Teil der «Happy Day»-Weihnachtssendung gedreht.

Es klingt wie aus einem Traum eines Kindes, das Weihnachten nicht abwarten kann: Der Festtag ist schon im November da! Da wäre ein riesiger geschmückter Tannenbaum, der Raum geschmückt mit Leuchtgirlanden. Und dann natürlich die Geschenke, Fluten von Geschenken. Verteilen würde diese nicht die Grossmutter, sondern Röbi Koller und Kiki Mäder. Das Lied würde nicht die Cousine auf der Blockflöte anstimmen, sondern es singt Linda Fäh, die im Schlagerrhythmus dazu tanzt. Und die faulen Witze des Onkels muss man nicht ertragen, denn mit «Divertimento»-Komiker Manuel Burkart ist ein Profi unter den Lachmuskel-Stimulatoren am Fest, wie der «Wynentaler» berichtet.

Kein Traum, sondern ein echtes verfrühtes Weihnachtsfest mit exakt diesem Szenario konnte die Stiftung Lebenshilfe vor kurzem feiern. «Lebenshilfe»-Freund Röbi Koller brauste mit den SRF-Fernsehteam ins Wynental, um zum zweiten Mal Filmaufnahmen für seine «Happy Day»-Weihnachtsshow zu machen, die am 21. Dezember ausgestrahlt wird. Bereits im Oktober wurde dafür in der Stiftung gedreht. Damals durften Angestellte und Bewohner Röbi ihre Wünsche beichten. Ein Konzertticket wurde genannt oder ein neues Töffli. «Erstaunlicherweise wünschten sich viele gar nichts für sich selber, sondern für die Allgemeinheit, wie Friede für die Welt oder Gesundheit für die Familie», sagt Martin Spielmann, Geschäftsleiter der Stiftung.

Jetzt, einen Monat später, konnten viele dieser Wünsche erfüllt werden: hundsnormale wie ein Rollator und extravagante wie Boxhandschuhe. Manche hatten sich bestimmte Erlebnisse gewünscht. Sie durften ins SRF-Auto steigen. Was sie erlebt haben, ist noch geheim.

Sehen Sie hier das Video vom Dreh des ersten Teils

Happy Day: Röbi Koller hält mit seinem Wunschmobil in Reinach und sammelt Weihnachtswünsche

Meistgesehen

Artboard 1