«Als wir vor vier Jahren gestartet sind, sprach niemand über das Thema Gewalt gegen Männer. Wir wurden im besten Fall belächelt, häufiger aber skeptisch beäugt», sagt Oliver Hunziker, Präsident des Verein verantwortungsvoll erziehende Väter und Mütter Schweiz (VeV) und Gründer des Väterhauses, über das Projekt ZwüscheHalt.

Bis jetzt wurde das Haus vom VeV Schweiz geführt. Ab Januar 2014 übernimmt der neu gegründete Verein ZwüscheHalt mit Sitz in Brugg die Führungsaufgabe.

Roland Basler, BDP-Grossrat und Präsident des neuen Trägervereins, sagt: «Es wurde hervorragende Arbeit geleistet in den letzten vier Jahren. Ich bin stolz, dieses Projekt in die Zukunft zu führen.»

Als Hausleiter löst Hans Bänziger Harry Trischler ab, welcher den ZwüscheHalt Ende Jahr verlässt. Weiter wird ein Fachbeirat den Vorstand bei seiner Arbeit unterstützen.

Oliver Hunziker, Präsident VeV Schweiz übergibt die Verantwortung für das Väterhaus an Roland Basler, BDP-Grossrat und Präsident des neuen Trägervereins «ZwüscheHalt»

Oliver Hunziker, Präsident VeV Schweiz übergibt die Verantwortung für das Väterhaus an Roland Basler, BDP-Grossrat und Präsident des neuen Trägervereins «ZwüscheHalt»

Dank Betriebsbewilligung mehr Plätze

Im Oktober dieses Jahres erteilte der Kanton Aargau dem Väterhaus die Betriebsbewilligung als Heim. Dadurch ist es dem Schutzhaus nun möglich, mehr Personen aufzunehmen als bisher. «Diese Bewilligung ist weit mehr als eine Formalität. Sie bedeutet nicht weniger als die Anerkennung unserer Arbeit, die Bestätigung, dass unsere Institution einem Bedürfnis entspricht», betont Hunziker. Das Väterhaus im Suhrental ist das einzige seiner Art in ganz Europa.

Bis jetzt wurde das Väterhaus von den Landeskirchen Aargau finanziell unterstützt. Um die Finanzierung langfristig sicherzustellen, wird der ZwüscheHalt demnächst beim Kanton ein Gesuch für einen Leistungsvertrag stellen.