Unterkulm

Unterkulmer KWC baut wegen starkem Franken 29 Stellen ab

KWC-Sitz in Unterkulm und deren Produkte.

KWC-Sitz in Unterkulm und deren Produkte.

Die auf Armaturen spezilisierte Firma KWC in Unterkum streicht 29 Stellen. Mit dem Abbau will sich das Unternehmen für die Zukunt fit machen. Am Produktionsstandort Schweiz dagegen soll nicht gerüttelt werden.

Gestern wartete der Gipfeli-Bäcker mit einer Abbau-Meldung auf, heute es KWC. Das Unternehmen aus Unterkulm, das Armaturen für Badezimmer und Küchen herstellt, streicht bis zu 29 Stellen. 10 Stellen sollen über Frühpensionierungen abgebaut werden. KWC hat einen Sozialplan erstellt. Zudem seien Rückstellungen zur Absicherung von unvermeidbaren Härtefällen gemacht wurden, teilt KWC mit.

Grund für den Stellenabbau sind der starke Franken und Preis- und Konkurrenzdruck aus dem Ausland. Dem will die Firma mit einer Automatisierung verschiedener Arbeitsgänge entgegenwirken. Für die Automatisierung und in die Entwicklung neuer Produkte will das Unternehmen in den nächsten zwei Jahren in Unterkulm 6 Millionen Franken investieren.

KWC, die 2010 an IK Investor Partners verkauft wurde, beschäftigt in Unterkulm zurzeit 305 Personen.

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