Unterkulm plant Grundwasserpumpwerk

An der Gemeindeversammlung waren die WSB-Frage und das Wasser ein Thema.

Sibylle Haltiner
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Corona hat die Diskussion um die WSB-Eigentrassierung und den Böhlerknoten ausgebremst. An der Gemeindeversammlung in Unterkulm informierte Gemeindeammann Emil Huber am letzten Donnerstag über den Stand des öffentlichen Beteiligungsverfahrens. Bereits zwei Anlässe mussten abgesagt werden, der nächste ist für den 7. November geplant.

«Es wird ein Dialogverfahren geben, das heisst: Überlegen statt überzeugen, zuhören statt unterbrechen», erklärte Huber. Die Spurgruppe, die aus verschiedenen Interessenvertretern besteht, konnte bereits zweimal tagen.

Chlorothalonil-Situation hat sich nicht verschärft

Gemeinderat Michael Patscheider gab für das Trinkwasser in Sachen Chlorothalonil Entwarnung. «Nachdem wir die belastete Quelle vom Netz genommen haben, sind die Werte im grünen Bereich.» Zur Sicherstellung der Wasserversorgung möchte die Gemeinde ein neues Pumpwerk bauen, dazu muss jedoch ein Enteignungsverfahren eingeleitet werden.

Die beiden Kreditabrechnungen sowie die Genehmigung eines Kredites für die Sanierung von Strasse, Wasser- und Abwasserleitungen im Meierhof wurden von den 74 Anwesenden diskussionslos gutgeheissen.

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