Leitbilder hätten eine Leuchtturmfunktion, schreibt die Behörde. Sie formulierten Leitplanken und würden gemeinsam entwickelte und angestrebte Ziele enthalten. So soll das neue Leitbild als Grundlage dienen zur Ableitung von konkreten Zielen und Massnahmen.

Unterkulm will dazu beitragen, dass sich Jugendliche (12-18-Jährige) wohlfühlen und als wichtiger Teil der Bevölkerung wahrgenommen und akzeptiert werden. Die Auseinandersetzung mit ihren Anliegen wird als fortlaufender Prozess verstanden. Die Gemeinde sorgt für Strukturen, welche eine langfristige, zeitgemässe Jugendarbeit ermöglichen. und stellt die nötige Infrastruktur bereit.

Der Behörde ist wichtig, dass Jugendliche mitentscheiden und teilnehmen können. Dabei sollen sie erfahren, dass ihr Engagement etwas bewirkt. Die Gemeinde will die generationenübergreifende Kommunikation fördern und wollen mit den Jugendlichen aktiv kommunizieren.

Begegnung ohne Leistungsdruck

Die Gemeinde sorgt für professionelle Begleitung. In Unterkulm bestehen jugendgerechte Freiräume, die eine Begegnung ohne Leistungsdruck und Konsumzwang gewährleisten und den Jugendlichen ermöglichen, ihre kulturellen Bedürfnisse zu erfüllen, eigene Ideen umzusetzen sowie Engagement und Lebensfreude zu erfahren.

Jugendliche sollen die gleichen Chancen und Möglichkeiten unabhängig vom sozialen und kulturellen Hintergrund haben und motiviert werden, gesellschaftliche Probleme zu erkennen und konstruktiv anzugehen. Selbstwert aufbauen und gesundheitsfördernde Verhaltensweisen lernen und pflegen gehören dazu. Dabei ist der Behörde die Suchtprävention bei Jugendlichen wichtig. Deshalb sollen Präventionskommission, Jugendarbeit und Schule zusammenarbeiten.