Geplantes WSB-Depot

Umstrittene Pläne: Wie es mit der Schöftler «Hegmatte» weitergeht

Auf dem Gebiet Hegmatte in Schöftland sollen neue Betriebsgebäude für die WSB entstehen.

Auf dem Gebiet Hegmatte in Schöftland sollen neue Betriebsgebäude für die WSB entstehen.

Für die «Hegmatte» wurde skizziert, wie es weitergehen soll. Zwei Volksinitiativen gibt es allerding auch. Ein schwieriges Projekt.

Der Gemeinderat Schöftland, der Kanton und die AVA (ehemals WSB) haben in einer amtlichen Mitteilung die nächsten Schritte im Fall «Hegmatte» skizziert. Jenen 11 Hektaren Landwirtschaftsland zwischen Suhre und Suhrentalstrasse, die teilweise (2 Hektaren) für den Bau eines neuen WSB-Depots benötigt werden. Jenen Fruchtfolgeflächen, zu deren Rettung in Schöftland zwei Volksinitiativen hängig sind.

Am Samstag, 5. September, werden die Schöftler «zum direkten Dialog» eingeladen. In der Dreifachturnhalle findet morgens eine Info-Veranstaltung statt. Sollten sich zu viele Leute anmelden, wird diese nachmittags ein zweites Mal durchgeführt.

Im Herbst soll dann die öffentliche Auflage der «Teiländerung Nutzungsplanung Mühelareal/Hegmatte» erfolgen. Einwendungen kann machen, wer ein schutzwürdiges Interesse hat (primär die Anwohner) oder wer über das Verbandsbeschwerderecht verfügt. Etwa die Pro Natura Aargau, die bereits kundgetan hat, dass sie gegen eine Einzonung ist.

Der Gemeinderat hofft, bei den Verhandlungen mit allfälligen Einwendern so rasch voranzukommen, dass er in der zweiten Hälfte März 2021 eine ausserordentliche Gemeindeversammlung durchführen kann. Zum Traktandum «Teiländerung Nutzungsplanung Mühelareal/Hegmatte». Gemäss der Mitteilung wird vorgängig über die Initiativen abgestimmt. Was «vorgängig» heisst, wird nicht genauer umschrieben. Denkbar ist eine Abstimmung schon an der Wintergmeind 2020.

Der Teiländerungsentscheid vom März 2021 wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dem Referendum unterliegen. (uhg)

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