Triengen
Umsatz auf 229 Millionen gesteigert: Die Trisa-Gruppe wächst wieder

Höherer Umsatz und mehr Gewinn im letzten Jahr – der Zahnbürstenhersteller wächst wieder. Dank einer Zertifizierung hat Trisa auch die Voraussetzung für den Medizinalbereich erreicht.

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Produktion von Zahnbuersten der Trisa AG, aufgenommen am 16. November 2012 in Triengen.

Produktion von Zahnbuersten der Trisa AG, aufgenommen am 16. November 2012 in Triengen.

KEYSTONE

Die Trisa-Gruppe wächst wieder. Sie hat 2013 den Umsatz von 212,9 Millionen auf 228,9 Millionen Franken gesteigert, wie das Unternehmen mitteilt. Trisa verdiente auch mehr Geld als 2012. Der Betriebsgewinn nahm von 23,1 Millionen auf 25,8 Millionen Franken zu, der Gewinn von 19,8 auf 21,5 Millionen Franken.

Noch im Jahr zuvor hatte das in Triengen ansässige Unternehmen wegen der schwachen Wirtschaft in Südeuropa einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Im vergangenen Jahr hätten sich die Märkte in Europa wieder positiv entwickelt.

Der Exportanteil von Trisa liegt bei 62 Prozent. Das Umsatzwachstum sei breit abgestützt und stamme sowohl aus dem Inland (+7,9 Prozent) wie aus dem Export (+7,3 Prozent). Zudem hätten alle Gruppengesellschaften zum Erfolg beigetragen, schreibt Trisa.

Zertifizierung für die Zukunft

Hauptgeschäft von Trisa ist die Mundpflege, auf die 73 Prozent des Umsatzes entfallen. Täglich produziert Trisa über eine Million Zahnbürsten, die zu 95 Prozent in 80 Länder exportiert werden. Die beiden weiteren Artikelgruppen von Trisa sind die Raum- und die Haarpflege mit Umsatzanteilen von 16 respektive 11 Prozent.

Trisa verdoppelte 2013 die Nettoinvestitionen von 10 auf 20,7 Millionen Franken. Viel Aufmerksamkeit schenkt das Unternehmen nach eigenen Angaben den Innovationen. Neue Produkte, die jünger als drei Jahre alt sind, erreichten einen Umsatzanteil von 27 Prozent.

Nach zweijähriger Projektdauer wurde Trisa im vergangenen August zudem nach der Norm ISO 13485 zertifiziert. Mit dieser Qualitätsnorm erreicht das Unternehmen einen Standard, um Produkte und Komponenten für die Medizintechnik herstellen zu können. Diese Produkte sind meist margenstark. Zu Trisa gehört auch die Bürstenfabrik Ebnat in Ebnat-Kappel SG. Insgesamt sind rund 1150 Personen für das Unternehmen tätig. (SDA/Nik)