Gemeindeversammlung
Über der Gemeinde Burg leuchtet bald Riesen-Weihnachtsstern

Der Ortskern soll ein neues Gesicht bekommen. Ab Dezember leuchtet ein acht Meter hoher Weihnachtsstern auf dem Schulhausdach Burg. Der Souverän sagte zu weiteren 14 Traktanden Ja.

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Die Gemeindeversammlung hat alle Traktanden gutgeheissen. (Symbolbild)

Die Gemeindeversammlung hat alle Traktanden gutgeheissen. (Symbolbild)

Der Burger Souverän hat zu allen 15 Traktanden des Gemeinderates Ja gesagt. Die Rechnungsgemeindeversammlung hiess die Beschaffung eines Weihnachtssterns ebenso gut wie die Sanierung der ARA. Zudem soll der Ortskern ein neues Gesicht bekommen.

Ab Dezember wird auf dem Schulhausdach in Burg ein acht Meter hoher Weihnachtsstern erstrahlen. Dies resultierte aus einem von 15 Traktanden der Gemeindeversammlung vom letzten Freitag.

An der Herbstgemeinde hatten die Stimmberechtigten einen Kredit über mehr als den doppelten Betrag abgelehnt: Damit wäre eine weihnachtliche Strassenbeleuchtung entlang der Kantonsstrasse geplant gewesen.

«Symbolisches Bild der Gemeinde»

Die Kommission «En gfreuti Burg» hatte einen Gegenvorschlag zur Kandelaberbeleuchtung ausgearbeitet, der Anklang fand: «Über die Gemeindegrenze hinaus gibt der Weihnachtsstern ein symbolisches Bild der Gemeinde ab», so die Kommission.

Weiter spare der Stern jährlich 1500 Franken Stromkosten gegenüber einer Strassenbeleuchtung. Und auch Vandalenakte dürfen der Vergangenheit angehören, da man nicht ohne weiteres aufs Schulhausdach gelangt.

Ja zu grösserer ARA Reinach

Weiter stimmte die Versammlung einem Kredit von 1.14 Millionen Franken zum Ausbau der ARA zu. Das Gebäude in Reinach stammt aus den Sechzigerjahren und hat Sanierungsbedarf. Die zu erweiternde ARA hätte ab 2016 eine Kapazität von über 63 000 Personen. So bleibt Spiel für einen Bevölkerungszuwachs von einigen tausend im entsprechenden Gemeindeverband.

Kindergarten braucht Sanierung

Dass der Burger Ortskern neu gestaltet werden soll, hatte die Gemeinde in ihrem Leitbild festgehalten. Jetzt bewilligte das Stimmvolk eine Kreditaufstockung für die erweiterte Ortskernplanung. Für gut eine halbe Million wird der Kindergarten saniert. Ausserdem erhält Burg ein neues Gemeindefahrzeug: Das reparaturintensive Gefährt von 1979 hat bald ausgedient.

52 Stimmberechtigte anwesend

Sieben Verpflichtungskredite hatte der Gemeinderat dem Burger Stimmvolk vorzulegen. Die vereinzelten Voten aus dem Kreis der 52 Stimmberechtigten der Versammlung waren meist konsultativ, sodass Gemeindeammann Marcel Schuller in knapp zwei Stunden die Traktanden durchbrachte.

Sämtliche geplante Auslagen könnten grundsätzlich über liquide Mittel finanziert werden, da die Gemeinde über einen gesunden Etat verfügt. Die Beschlüsse unterstehen dem fakultativen Referendum, da das Quorum von 113 Stimmen nicht erreicht wurde. (TB)