Wynental-Suhrental

Trotz Kandidatenmangel kommt es in einigen Gemeinden zur Kampfwahl

Im Bezirkshauptort Unterkulm fehlen noch immer zwei Gemeinderäte

Im Bezirkshauptort Unterkulm fehlen noch immer zwei Gemeinderäte

Nicht alle Sitze werden besetzt werden können, es fehlt an Kandidaten. Ob den Kandidaten die nötige Sicherheit für eine Amtsperiode fehlt? Diskussionen um Gemeindefusionen lassen diesen Schluss zu.

Zur az-Region Wynental-Suhrental gehören 24 Gemeinden aus den drei Bezirken Kulm (13), Zofingen (9) und Aarau (2). Gesamthaft sind also 120 Sitze in den Gemeinderäten zu besetzen, zusätzlich je 24 Ammänner und Vizeammänner zu wählen.

Schöftland, Kirchleerau und Uerkheim sind in der komfortablen Lage, dass es mehr Kandidierende hat als Sitze. In Schöftland begehren fünf neue Kandidatinnen und Kandidaten einen Platz in der Exekutive. Es kommt also zu einer Kampfwahl. Ebenso in Kirchleerau, wo nebst zwei Bisherigen vier neue Kandidaten antreten. Auch in Uerkheim können die Bürger unter sechs Bewerbern auswählen, nebst den drei Bisherigen liessen sich drei Neue aufstellen.

In fünf Gemeinden gibts Vakanzen

Anders sieht es in Reitnau, Staffelbach und im Mittleren Wynental mit Oberkulm, Unterkulm und Teufenthal aus. Die Gemeindeammänner Regina Lehmann (Reitnau), Roger Müller (Unterkulm), Edmund Studiger (Oberkulm), Max Hauri (Staffelbach) und Urs Lehner (Teufenthal) treten zwar alle wieder an. Aber in jeder der genannten Gemeinden fehlen Rats-Kandidaten: In Reitnau, Oberkulm, Teufenthal und Staffelbach bleibt je ein Sitz vakant, in Unterkulm gar deren zwei.

Diese Situation lässt im Mittleren Wynental Spekulationen zu. Oberkulm und Unterkulm verhandeln derzeit über eine Fusion zur neuen Gemeinde Kulm. Die Abstimmungen an den Gemeindeversammlungen stehen diesen Herbst auf der politischen Agenda. Hat also potenziellen Kandidaten die Sicherheit gefehlt, für eine Amtsperiode gewählt zu werden, wenn es zur Fusion kommt?

Oder es stimmt, wie in Diskussionen um eine Fusion wiederholt erwähnt, es sei einfacher, die Behörden zu besetzen, wenn fusioniert werde. Zum Beispiel die Teufenthaler, die ja die Fusionsabklärung mit Ober- und Unterkulm via Referendumsabstimmung ausgeschlagen haben, suchen ja auch noch einen fünften Kandidaten.

Acht setzen auf Kontinuität

In acht Gemeinden, in Burg, Menziken, Reinach, Zetzwil, Gontenschwil, Moosleerau, Hirschthal und Schlossrued, werden die Wahlen keine hohen Wellen werfen, in diesen Gemeinden treten alle Bisherigen nochmals an. Die Kontinuität ist gewährleistet.

In den Behörden der beiden kleinen Gemeinden Attelwil (299 E.) und Wiliberg (170 E.) ist je ein Sitz neu zu besetzen, aber es auch je eine Kandidatin bereit ein Amt zu übernehmen.

Die Stimmbürger von Holziken haben ihre Gemeindebehörde bereits am 9. Juli gewählt.

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