Suhrental
Spitex Suhrental Plus versorgt rund 37'000 Einwohner

Die Spitex Suhrental Plus ist nach der Fusion gut gestartet und will nun den Abenddienst ausbauen sowie eine psychiatrische Pflege einführen. In diesen Tagen lösen sich nun die früher alleinstehenden Spitex-Organisationen auf.

Christine Fürst
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Die Spitex Suhrental plus ist optimal gestartet.

Die Spitex Suhrental plus ist optimal gestartet.

Michael Ehrler

Vier Monate ist es her, seit dem ersten offiziellen Arbeitstag der Spitex Suhrental Plus. Die neue Organisation ist durch die Fusion von fünf Spitex-Sektionen entstanden. «Die Fusion ist wunschgemäss abgelaufen», sagt Geschäftsleiter Daniel Weber. In diesen Tagen lösen sich nun die früher alleinstehenden Spitex-Organisationen auf.

17 Gemeinden betroffen

Die neue Spitex versorgt von Muhen und Schöftland aus rund 37'000 Einwohnerinnen und Einwohner aus 17 Gemeinden. Das Gebiet erstreckt sich von Unterentfelden bis Reitnau und von Safenwil bis Schmiedrued, einzig die Gemeinde Holziken ist nicht dabei.

Wegen der Fusion wurden die Stützpunkte in Kölliken, Oberentfelden und Unterentfelden aufgehoben, die ansässigen Spitex-Organisationen zogen an den Hauptstandort im Gemeindehaus Muhen.

Der gute Start sei vor allem auf das Engagement der Mitarbeiter zurückzuführen. Die Klienten erhielten von Anfang an die anforderungsgerechte Dienstleistung, Löhne wurden ausbezahlt und Rechnungen gestellt.

«Dies sind zwar Selbstverständlichkeiten, aber während der Anfangsphase einer Fusion mit vielen offenen Fragen, einem neuen Umfeld und einer neuen Organisation, dennoch eine besondere Leistung», sagt Weber.

Abenddienst wird ausgebaut

Nun soll der Abenddienst ausgebaut sowie eine psychiatrische Pflege eingeführt werden. «Wir haben einzig den Leistungskatalog harmonisiert, da die bisherigen Organisationen teilweise unterschiedliche Leistungen erbracht haben», so Weber.

Es gehe in erster Linie darum, die Strukturen zu festigen und die Teams auf denselben Stand zu bringen.

Die Spitex beschäftigt 83 Mitarbeitende. Noch wird diplomiertes Pflegepersonal gesucht. Ein Problem, das nicht nur die Spitex Suhrental Plus betrifft. Es gelte, die Attraktivität der Arbeitsplätze zu steigern.

«Zudem müssen wir als Spitex Suhrental Plus so schnell wie möglich selber genügend Ausbildungsplätze anbieten, damit wir mit unseren Möglichkeiten zur Lösung des generellen Problems beitragen können», sagt Daniel Weber.

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