Schmiedrued-Walde

Sonne und Hitze mischen am Badifest gehörig mit

Die Jüngeren geniessen das Spiel im Wasser, die Älteren die Gemeinschaft an den Badi-Tischen.

Die Jüngeren geniessen das Spiel im Wasser, die Älteren die Gemeinschaft an den Badi-Tischen.

Am Badifest in Schmiedrued-Walde trafen sich rund 300 Leute nicht nur zum Baden. Der Badiverein verwöhnte kulinarisch. Jung und Alt genossen das gesellige Fest, welches dank den Schwimmbecken auch für viel Erfrischung sorgte

«Wenn ich schon Badmeister mache, will ich einen guten Sommer», sagt Martin Wyss, seit dieser Saison zuständig für die Badi Walde. Er kann nicht klagen: Am Samstag, am Badifest, stimmten Temperaturen und Besucheraufmarsch. Des Bademeisters Freundin Alexandra Nievelstein amtet als Bardame und schenkt viele Getränke aus.

Bruno Müller, Präsident des Schwimmbadvereins Schmiedrued-Walde, schleppt harassenweise Getränke heran. «Ohne Fronarbeit geht es nicht», sagt er. So helfen beim Badifest rund 50 freiwillige Helfer mit. Der Verein führt die Festwirtschaft, und an den Festbänken sind am frühen Samstagabend die Schattenplätze unter Sonnenschirmen begehrt. Seit 1967 existiert die Badi, und neben einem Gemeindebeitrag sind es vor allem die Vereinsmitglieder – je nach Saison 150 bis 200 Personen – sowie Gönner und Sponsoren, welche die Badi tragen.

Treffpunkt für Familien

Badmeister Tinu ist für die Saison angestellt. «Ich wollte mal etwas Anderes machen», sagt der Quereinsteiger, ehemals Aussendienstmitarbeiter. Zuerst habe er nur den Kiosk übernehmen wollen, doch nun hat er die Ausbildung zum Badmeister absolviert. Seine Arbeit, so war am Badifest mehrfach zu hören, wird geschätzt. Von Mitte Mai bis Ende August ist die Badi offen. «Ein guter Treffpunkt für Familien, nicht weit weg, und man hat alles, was man braucht», sagt Gemeindeammann Marliese Loosli. Sie ist mit ihren Kindern da. Am kleinen Pool wird auch der Papi wieder zum Kind, während Alleinunterhalter Albert Cattani einen Schlager trällert.

Die Badi zieht auch Besucher aus dem Suhrental über den Berg ins Nachbartal, nicht nur die Bauernfamilie, die zuoberst in Kulmerau wirtschaftet. Reto Scheidegger aus Triengen schätzt die «familiäre Atmosphäre» hier: «Man kennt einander.»

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