Unterkulm
So soll die neue Überbauung im Zentrum aussehen

Die Gemeinde Unterkulm sowie die Franke Immobilien AG wollen das ehemalige Betriebsgelände der KWC in ein modernes und nachhaltiges Wohn- und Dienstleistungsquartier umwandeln. Dafür ist eine Umzonung der bestehenden Industriezone in eine Zentrumszone notwendig.

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Beim Bauprojekt auf dem ehemaligen KWC-Areal in Unterkulm sollen die ehemaligen Shedhallen (links) erhalten bleiben, dahinter entsteht ein modernes Bürogebäude.

Beim Bauprojekt auf dem ehemaligen KWC-Areal in Unterkulm sollen die ehemaligen Shedhallen (links) erhalten bleiben, dahinter entsteht ein modernes Bürogebäude.

Illustration/zvg

An der Informationsveranstaltung vom Donnerstagabend stellen die Gemeinde Unterkulm und die Franke Immobilien AG das Projekt für die Überbauung des ehemaligen Betriebsgeländes der KWC in Unterkulm der Öffentlichkeit vor. Es soll ein modernes Wohn- und Dienstleistungsquartier entstehen, sagten die Verantwortlichen an einem Medienanlass am Donnerstagmorgen. Über die nächsten Jahre und in Etappen sind auf dem rund 2,7 Hektaren grossen Gelände ein neues Verwaltungsgebäude für die KWC und bis zu 240 Wohnungen geplant. Das Verwaltungsgebäude soll im Frühling 2018 bezugsbereit sein.

Roger Müller, Gemeindeammann von Unterkulm, hob die gute Zusammenarbeit von Franke Immobilien mit der Gemeinde hervor. «Wir konnten unsere Visionen und Ziele miteinbringen.» Das Projekt stelle eine einmalige Chance dar, um ein zweites Dorfzentrum zu realisieren. Auch Roland Gloor, CEO der Franke Water Systems AG, zeigt sich über das Projekt erfreut: «Mit dem neuen Verwaltungsgebäude erhält die KWC einen prägnanten Auftritt im öffentlichen Raum. Und wir können unsere bestehenden Büroarbeitsplätze in Unterkulm erhalten und später neue schaffen.» Positiv sei auch, dass die identitätsstiftenden Gebäude aus der Gründerzeit erhalten blieben. «Damit können wir unsere über 140-jährige Firmengeschichte und Verwurzelung in der Gemeinde auch nachfolgenden Generationen dokumentieren.»

Die öffentliche Auflage für die Überbauung startet in den nächsten Wochen. Während des Verfahrens liegen die Änderungen am Bauzonenplan und an der Bau- und Nutzungsordnung sowie der Vorprüfungsbericht des Kantons während 30 Tagen öffentlich bei der Gemeinde auf. Am 28. Mai gelangt die Teiländerung der kommunalen Nutzungsplanung «KWC-Areal» vor die Gemeindeversammlung. «Die Gemeinde», so Roger Müller, «wird auch nach einem positiven Beschluss der Gemeindeversammlung weiterhin die Zügel in der Hand behalten. Aufgrund der Gestaltungsplanpflicht können wir sicherstellen, dass die Vorschriften für die neue Zentrumszone KWC umgesetzt werden.» (az)

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