Gemeinde Burg kauft für 300 000 Fr. die Liegenschaft «Rupp»
 Burg erhöht seine Steuern faktisch um 3 Prozent. Mit grossem Mehr folgte die Gmeind gestern Abend dem Antrag des Gemeinderats und genehmigte das Budget 2018 mit einem Steuerfuss von 122 Prozent. «Wegen der seit Jahren tiefen Steuerkraft pro Einwohner und der schwachen Belastbarkeitsquote» könne die Gemeinde die 3 Steuerprozente, die sich aufgrund der neuen Aufgabenverteilung mit dem Kanton ergeben, nicht weitergeben, argumentierte der Gemeinderat.

Ja sagten die Stimmberechtigen auch zum Kauf der Liegenschaft «Rupp» am Schlossgraben für 300000 Franken. Sie soll vorderhand als Unterkunft für eine Flüchtlingsfamilie genutzt werden. Der Verpflichtungskredit in Höhe von 95000 Franken für die Nachführung des Leitungskatasters Wasser und Abwasser wurde genehmigt, ebenso das Beitragsreglement für die familienergänzende Kinderbetreuung. Von total 549 Stimmberechtigten waren 42 (8 Prozent) anwesend.(rap)

Gemeinderat Attelwil will nicht mehr Lohn
 Die 60 von total 226 Stimmberechtigten genehmigten alle Traktanden. Sie stimmten dem Budget 2018 trotz geplanten Defizit von 182000 Franken und einem Steuerfuss von 95 Prozent zu. Ein Ja gabs auch für die gleichbleibende Besoldung für den Gemeindeammann (9000 Franken), den Vize (5700) und die Gemeinderäte (5200). Die Anwesenden stimmten auch einem Kredit von knapp 50000 Franken zur Erneuerung der Heizung in der Liegenschaft «im Dorf 16» zu. Sie bewilligten den neuen Gemeindevertrag über die Führung der Schulsozialarbeit in den Gemeinden des Oberen Suhren- und des Unteren Ruedertals. Und sie sagten Ja zu Unterstützungsbeiträgen an die familienergänzende Kinderbetreuung. Unter Verschiedenem machten die Stimmberechtigten deutlich, dass sie das leerstehende Schulhaus und die dazugehörende Parzelle nicht verkaufen wollen. Es sollen weiter Mieter gesucht werden. Infos gab es auch zum Überbauungsprojekt «im Dörfli».(ran)