Wynen- und Suhrental

So haben die Gmeinden am Freitagabend entschieden

Das Schloss Rued in Schlossrued

Schloss Schlossrued

Das Schloss Rued in Schlossrued

In Schlossrued, Kölliken und Uerkheim wurden am Freitagabend die Sommergemeindeversammlungen abgehalten.

In Schlossrued gab die künftige Besoldung der Gemeinderäte zu keiner Diskussion Anlass. Der Gemeinderat beantragte dem Souverän, die Entschädigungen wie bis anhin zu belassen (Ammann 15'000 Franken, Vizeammann 9500 Franken, Gemeinderäte 7500 Franken). Die 42 anwesenden von total 645 Stimmberechtigten folgten dem Begehren einstimmig. Neben den ordentlichen Traktanden sagte die Versammlung auch Ja zur Aufnahme der Gemeinde Triengen (LU) in den Gemeindeverband der regionalen Wasserversorgung und zu zwei Kreditabrechnungen.

 In Uerkheim genehmigten die 16 anwesenden (von 167 stimmberechtigten) Ortsbürgern diskussionslos Protokoll, Rechenschaftsbericht und Rechnung 2016. Zu diskutieren gab der Beitritt zum Forstbetrieb Uerkental. Die Stimmberechtigten genehmigten den Gemeindevertrag und den Verpflichtungskredit von 84'453 für den Einkauf in den Betrieb schliesslich mit 14 zu einer Stimme. Unter Traktandum „Verschiedenes“ wurde aus der Versammlung der Überweisungsantrag gestellt, einen Zusammenschluss von Ortsbürger- und Einwohnergemeinde zu prüfen. Diesem Antrag wurde mit 12 zu einer Stimme zugestimmt. Bei der anschliessenden Gemeindeversammlung waren 39 von 1019 Stimmbürgern anwesend. Sie genehmigten Protokoll, Rechenschaftsbericht und Rechnung 2016. Unter Traktandum „Verschiedenes“ orientierte der Vorsitzende über die Auftragsvergabe bezüglich der Strukturerhebung. Marcello De Matteo wurde als neuer Gemeinderat willkommen geheissen. Ferner wurde über den Grenzabtausch mit der Gemeinde Kölliken informiert. Der Gemeinderat präsentierte schliesslich eine Neugestaltung der Traktandenliste. Die Stimmberechtigten sprachen sich in einer Konsultativabstimmung für eine Kurzfassung der Einladung zur Gemeindeversammlung aus.

Noch ist unklar, wer ab Januar 2018 in Kölliken Gemeindeammann sein wird. Fest steht aber: Er wird für seine Arbeit neu 46 000 Franken (bisher 39 000) bekommen. An der Gemeindeversammlung (anwesend waren 83 von 2822 Stimmbürgern) genehmigte der Souverän die neuen Gemeinderatsentschädigungen. Es wurden zudem acht Personen eingebürgert, zwei Kreditabrechnungen und die Rechnung 2016 genehmigt. Im zweiten Anlauf sagte das Volk Ja zum neuen Wasserreglement. Dem Gedanken des Wassersparens wird jetzt mehr Rechnung getragen.

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