Wettbewerb
Sie spielt auch gerne mal den Clown – Schöftlerin gewinnt Award für die schönsten Baby-Fotos

Laura Kissling aus Schöftland hat beim internationalen Fotowettbewerb in der Neugeborenen- und Baby-Fotografie Platz eins und zwei gemacht. Eine Leidenschaft, bei der sie den Kleinen gerne ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

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Unter 1000 eingeschickten Fotos hat die Vereinigung der professionellen Baby-Fotografen im deutschsprachigen Raum die zwei Bilder von Laura Kissling auf den ersten und zweiten Platz gesetzt. Damit ist die Schöftlerin Neugeborene-Fotografin 2017.

Bei einem Shooting mit dem 16 Monate alten Louis zeigt sich die besondere Leidenschaft, die sie für ihr Fach mitbringt. Um dem Bub ein Lachen für das perfekte Baby-Foto abzugewinnen, spielt sie auch gerne mal den Clown.

«Ich muss die Kleinen eben so gut unterhalten, dass sie etwas Lustiges vor der Kamera machen», erklärt die Fotografin. Das sei zwar hin und wieder eine Herausforderung, doch auch dieser Teil der Arbeit bereite ihr unglaubliche Freude. Bereits seit drei Jahren betreibt Laura Kissling ihr Studio nun.

Auch über den Erfolg beim Fotografie-Wettbewerb freut sie sich sehr. Es sei unheimlich spannend gewesen zu erfahren, wie richtige Fachleute ihre Bilder bewerten. Denn diese seien im Gegensatz zu den Eltern natürlich unvoreingenommen. Dass ihre Arbeit so gut ankam, faszinierte sie darum umso mehr.

Aber eben nicht nur die Profis sind überzeugt von Laura Kisslings Fotografie – auch die Eltern schätzen ihre aufgestellte und professionelle Art.

Die Mutter von Louis war mit ihrem Sohn bereits bei einem Shooting mit der Schöftlerin, als dieser noch ein Neugeborenes war. «Sie ist einfach super», erklärt sie.

Magische Momente

Nach der Erfahrung von Laura Kissling lachen viele Kinder während der Aufnahmen einfach herzig. Es passiere aber auch manchmal, dass die Kleinen sich vor lauter Kicherei gar nicht mehr halten könnten. Strahlend sagt sie: «Das sind dann die wirklich magischen Momente.»

Ein persönlicher Rat der Baby-Fotografin lautet, möglichst vorsichtig mit den Kinderbildern umzugehen. So schön sie auch sind, sie sollten ihrer Meinung nach nicht der breiten Öffentlichkeit zugängig gemacht werden.