Reinach

Sie ist nur eine von fünf im Kanton: Die Region hat ihre Eisbahn wieder

Eissportler sagten «Danke» für die Wiedereröffnung der Eisbahn. be

Eissportler sagten «Danke» für die Wiedereröffnung der Eisbahn. be

Nach umfassender Renovation lud die Gemeinde im Beisein von Regierungsrat Alex Hürzeler am Samstag zur Wiedereröffnungsfeier der 1981 erbauten und zwei Jahre später überdachten Kunsteisbahn.

Der Swisslos-Sportfonds des Kantons Aargau beteiligte sich mit 600 000 Franken an den voraussichtlichen Kosten von 2,8 Millionen Franken.

Obwohl die Reinacher Kunsteisbahn für die ganze Region eine grosse Bedeutung hat, waren am Samstag neben den geladenen Gästen und den Vertretern des Schlittschuhclubs Reinach nur wenig Leute, die Genossenschaftspräsident Bruno Rudolf begrüssen durfte.

Regierungsrat Alex Hürzeler sprach von einem eher seltenen Ereignis, eine Kunsteisbahn wieder freigeben zu dürfen. Dies in Anspielung auf die lediglich fünf Anlagen dieser Art im Kanton. Gemeindeammann Martin Heiz erinnerte an die anfänglich topmoderne Halle und dass während der damaligen Eishockeyeuphorie sogar der heutige Startrainer Arno Del Curto seine Sporen im Oberwynental abverdient hat. Nochmals gab das Alphornduo Marianne Lämmli und Markus Obrist ein Ständchen, ehe dann der Eislaufclub Mittelland mit einem Showblock und dem Transparent «Danke» das Eis für die Allgemeinheit freigab.

Luftfeuchtigkeit reduziert

Rund 26 Jahre nach der Montage mussten 2009 die bestehenden Dachträger wegen zu hoher Luftfeuchtigkeit verstärkt werden. Damals war schon klar, dass in absehbarer Zeit auch das Dach und die Aussenhülle saniert werden müssen. Deshalb sprach die Reinacher Gemeindeversammlung im Herbst 2012 einen Kredit über 2,8 Millionen Franken. Während der Sommersaison konnte im letzten Jahr mit dem Neubau des Garderobentraktes begonnen werden. Ein Jahr später wurden die Seitenwände und das Dach ersetzt. Zudem sorgt künftig eine moderne Entfeuchtungsanlage für ein Minimum an Feuchtigkeit und eine bessere Eisqualität, was sich auch auf die Lebensdauer der Holzträger auswirken dürfte.

Mit dem Einbau der neuen LED-Beleuchtung konnte der Stromverbrauch wesentlich eingeschränkt und die Wärmeerzeugung massiv reduziert werden.

Eismeister Peter Küng machte anschliessend mit Gästen und Interessierten einen Rundgang durch die sanierte und erweiterte Anlage. Alle konnten sich davon überzeugen, dass alles Geld gut investiert wurde. Auch bezüglich Sicherheit. So konnte das Plexiglas durch das bessere Sicherheitsglas ersetzt werden. Mit der Gewissheit, dass dann halt pro Saison dann und wann eine Scheibe in die Brüche gehen wird.

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