Der Neubau für das Haus C bei der Altersresidenz Falkenstein schreitet planmässig voran, erklärt Bauleiter Remo Lindegger. Als am 9. Mai 2016 ein Maschinist mit seinem Bagger die erste Schaufel Erde heraushob, war für Lindegger klar, bis zur Jahreswende soll der Rohbau stehen. «Und er soll geschlossen sein», ergänzt der Bauleiter. Das bedeute, das Dach ist bereits abgedichtet und die Fenster angeschlagen und eingesetzt.

Zeitplan wurde eingehalten

Ein Augenschein auf der Baustelle zeigt: Dieser Zeitplan wurde eingehalten. Diese Woche wurden der grosse Baukran demontiert und mobile Warmluftheizungen installiert. Während im Gebäudeinnern die Gipser bei knapp fünf Grad die Leichtbau-Zwischenwände aufbauen und die Haustechnik schrittweise installiert wird, arbeiten die Fassadenbauer draussen in der winterlichen Kälte. Die Gebäudehülle wird dick mit Steinwolle eingepackt und isoliert. Im Anschluss an diese Arbeiten werden die Weissbetonelemente der vorgehängten Fassade montiert.

Grosse Vorarbeiten haben die Elektroinstallateure schon geleistet. Überall hängen gelbe Elektrorohre von den Decken herunter, zum Teil sind die Drähte eingezogen. Auch die Lifte sind bereits in den dafür bestimmten Schächten montiert. In den nächsten Wochen werden sukzessive die Unterlagsböden eingebaut und der Innenausbau vorangetrieben. Beheizt wird der Neubau, wie auch die beiden älteren Häuser, künftig mit einer Holzpellet-Anlage.

Bauleiter Remo Lindegger ist überzeugt, dass die gesetzten Termine bis zur Gebäudeübergabe am 23. Oktober 2017 eingehalten werden. Anschliessend würden die Renovationsarbeiten und Anpassungen in den bestehenden Häusern A und B ausgeführt.

16 Wohnungen für Demenzkranke

Die Geschäftsführerin der Altersresidenz, Ursula Gnädinger, ist sehr zufrieden mit den Baufortschritten und freut sich natürlich auf die neuen Räume. Im Neubau entstehen auf einer Etage 16 Wohnplätze für Bewohner, die an Demenz erkrankt sind. Sie werden einst einen direkten Zugang zu einem in sich geschlossenen Garten haben. Auf der oberen Etage entstehen zusätzliche 16 Pflegeplätze mit der dafür nötigen Infrastruktur.

Im Untergeschoss werden neu der Empfang, Cafeteria, Speisesaal, Büros und Sitzungszimmer eingebaut. Im Gegenzug wird im Haus B für die Aktivierung mehr Platz zur Verfügung stehen. Für die Bewohnerinnen und Bewohner seien die Bauarbeiten keine allzu grosse Belastung gewesen. «Es gab Abwechslung und vor allem die Männer haben die Baufortschritte mit grossem Interesse verfolgt», sagt Gnädinger. Viele der Bewohner seien erleichtert gewesen, als sie erkannt hätten, dass ihnen der Neubau die Sicht auf den Stierenberg und talabwärts nicht verdecke.

Das Wichtigste bei einem derartigen Grossprojekt sei laut Geschäftsführerin Ursula Gnädinger der gegenseitige Austausch und die permanente Information der Mitarbeitenden und Bewohner. Besonders positiv vermerkt sie, dass die Fachpersonen aus dem Heimbereich und der Leiter des technischen Dienstes immer einbezogen werden und ihre Bedürfnisse, Erfahrungen und Wünsche einbringen können.

Bauleiter und Geschäftsführerin wünschen sich beide, dass die Bauarbeiten weiterhin unfall- und pannenfrei weitergeführt und abgeschlossen werden können. «Die Eröffnungsfeier haben wird bereits auf den 17. März 2018 festgelegt», sagt Gnädinger erfreut.

Insgesamt werden rund 18,7 Mio. Franken investiert für den Neubau und die Anpassungen in den älteren Häusern. «Rund 70 Prozent der Arbeiten konnten wir dabei an regionale Unternehmen vergeben», sagt Bauleiter Remo Lindegger.